Projekte
Benchmarking für den Tourismus in Europa (Benchmarking Tourismus)
Projektbeschreibung:
Ziel des Forschungsprojektes war es, auf der Grundlage verfügbarer Statistiken die Effekte des Tourismus auf das Einkommen und die Zahl der Arbeitsplätze in ausgewählten europäischen Ländern (Deutschland, Schweden, Dänemark, Österreich, Spanien, Italien) zu berechnen und zu bewerten. Hierfür wird die Methode des Tourism Satellite Account (TSA) genutzt. Durch das TSA werden touristische Einnahmen und Ausgaben in einem "Satellitenkonto" zur volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung erfasst. Dies ermöglicht es sodann, den Beitrag des Tourismus am Bruttoinlandsprodukt (BIP) zu ermitteln und hieraus wichtige Trends, z.B. die Zu- oder Abnahme von Übernachtungen von aus- und inländischen Gästen mit entsprechenden Folgen für die Einkommensentwicklung in der Tourismusbranche, abzuleiten.
Das IZT bearbeitete im Rahmen dieses Projektes zwei Themenfelder: Einerseits wurden relevante Rahmendaten und Trends des österreichischen Tourismus erarbeitet und bewertet. Des Weiteren wurde untersucht, ob die Methode des TSA grundsätzlich Potenziale bietet, um ökologische Wirkungen des Tourismus zu erfassen. Hierzu werden der bisherige Forschungsstand zum Themenfeld "nachhaltiger Tourismus" erfasst und beispielhaft spezifische Problemfelder dargestellt. Darüber hinaus musste festgestellt werden, dass eine umfassende empirische Bewertung umweltrelevanter Effekte (Emissionen, Energie- und Wasserverbrauch in Relation zu spezifisch touristischen Aktivitäten) des Tourismus, die denen eines Satellitenkontos zur volkswirtschaftlichen Bewertung des Tourismus entspricht, derzeit aufgrund der unzureichenden Datenlage nicht durchgeführt werden kann.
Laufzeit:
2000 - 2001Bearbeiterinnen und Bearbeiter:
Britta Oertel und Sie Liong ThioProjektpartner:
- Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung
- verschiedene Forschungspartner aus Schweden, Dänemark, der Schweiz und Spanien
Auftraggeber:
Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi), Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)





