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Nachhaltigkeit der Informations- und Kommunikationstechnik

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Seit der Vorlage des Abschlussberichtes "Our Common Future" der Brundtland-Kommission der Vereinten Nationen im Jahr 1987, spätestens aber seit der Konferenz in Rio de Janeiro im Jahr 1992 wird unter dem Begriff der nachhaltigen Entwicklung weltweit nach Lösungen für globale Umweltprobleme und soziale Ungleichgewichte gesucht.

Die Auffassungen darüber, was eine nachhaltige Entwicklung ist, wie diese angestoßen und unterstützt werden kann, sind unterschiedlich. Bis zum heutigen Tage wird um eine Interpretation und Operationalisierung dieses Leitbildes gerungen. Dies gilt insbesondere auch für die Informations- und Kommunikationstechnik. Die Klärung der Frage, wie die umfassende, normative Idee der nachhaltigen Entwicklung hier mit Leben gefüllt werden kann, steht erst am Beginn. Sie entwickelt sich international seit einigen Jahren aber sehr dynamisch.

Im Folgenden wird aufgezeigt, wie sich das IZT-Projekt NIK - Nachhaltigkeit in der Informations- und Kommunikationstechnik in diesem Kontext verortet. Dazu wird zum einen eine Begriffsbestimmung vorgenommen, zum anderen wird auf die politische und gesellschaftliche Debatte um die Verknüpfung von Nachhaltiger Entwicklung und Informationsgesellschaft und ihre Bedeutung für NIK eingegangen.

  • Behrendt, Siegfried und Erdmann, Lorenz (2004): Nachhaltigkeit der Informations- und Kommunikationstechnik. ArbeitsBericht Nr. 2. Berlin: IZT – Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung. Download (150.9 KB)