Abgeschlossene Projekte

Risiken und Chancen des Einsatzes von RFID-Systemen (RIKCHA)

Projektbeschreibung:

 Ziel der Studie "Risiken und Chancen des Einsatzes von RFID-Systemen" (RIKCHA) war es, die derzeitige technologische Entwicklung in einem Teilbereich des Pervasive Computing, nämlich des Einsatzes von Radio-Frequenz-Identifikationssystemen (RFID), 

  •  zu dokumentieren und in Grenzen zu prognostizieren, 
  •  ausgewählte Anwendungsfelder zu beleuchten, 
  •  Auswirkungen im Bereich der IT-Sicherheit darzustellen und 
  •  Chancen und Risiken des Einsatzes von RFID-Systemen zu benennen. 

Um die Potenziale und Gefahren von RFID-Systemen umfassend darzustellen erfolgte zunächst eine Technologiebetrachtung und Marktsichtung gängiger RFID-Systeme. Mit Blick auf in naher Zukunft machbare technologische Möglichkeiten wurden mögliche Etappen der Technologie- und Marktentwicklung im Bereich RFID in Form einer Roadmap aufgezeigt. Dabei wurde der Zeithorizont bis 2010 näher betrachtet.

Anschließend wurden die Bedrohungslage, die möglichen Sicherheitsmaßnahmen und ihre zu erwartende Wirksamkeit prospektiv näher untersucht. Neben einer verfeinerten Strukturierung der Risiken für die IT-Sicherheit wurden existierende oder in Diskussion befindliche Sicherheitsmaßnahmen erfasst und systematisiert. 

Ausgehend von einem breiten Überblick über den Einsatz von RFID-Systemen in relevanten Branchen und Einsatzgebieten erfolgte sodann eine Fokussierung auf ausgewählte Anwendungsbeispiele, die besonders bedeutsame oder querschnittsübergreifende Einsatzgebiete illustrieren. Die Ergebnisse der Chancen-Risiken-Analyse wurden abschließend in handlungsorientierte Szenarien überführt und verdichtet. 

Die Untersuchung sollte dazu beitragen, für das Thema der IT-Sicherheit in dem Innovationsfeld RFID zu sensibilisieren, anhand konkreter Potenziale und Gefährdungen bei den Entscheidungsträgern Bewusstsein zu wecken und zu motivieren, die informationstechnischen Systeme in den Unternehmen und Organisationen angemessen und proaktiv zu analysieren und nachhaltig zu schützen. 

Laufzeit:

2004

Bearbeiterinnen und Bearbeiter:

Barbara Debus, Volker Handke, Britta Oertel und Michaela Wölk

Projektpartner:

Auftraggeber:

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)