Who has access to digitally networked mobility?

Social consequences are largely ignored from the analyses of new mobility services. The IZT therefore develops three scenarios from which social consequences can be derived. Currently digital platforms are in vogue which integrate old and new mobility provider seamlessly network. The term sounds: "Mobility as a Service" (MaaS)." Especially with these concepts the previous hiding of justice aspects could turn out to be risky because enormous social consequences are to be feared. Political approaches promising more sustainabilty are increasingly being questioned critically with regard to their social justice aspects. Policies to promote new mobility will face this challenge and should therefore include equity issues at an early stage.
mobility services – work, distribution effects, chances of access
2019
Friedrich-Ebert-Stiftung

Overview

Während die verkehrs- und raumsystemischen, die ökologischen und ökonomischen Aspekte der neuen Mobilität schon einige Aufmerksamkeit auf sich gezogen haben, fehlen tiefergehende Analysen der sozialen Folgeeffekte. Dies liegt in einer tendenziellen Blindheit der Verkehrswissenschaften gegenüber den Aspekten der sozialen Nachhaltigkeit begründet. Im Falle der neuen Mobilität und den Konzepten zu "Mobility as a Service" (MaaS) ist dieses Manko aber besonders riskant, da ihre sozialen Folgeeffekte enorm sein dürften. Hinzu kommt, dass jede Form transformativer Politikansätze zukünftig stärker im Hinblick auf ihre sozialen Gerechtigkeitsaspekte betrachtet werden muss. Auch denkbare Politiken zur Förderung der Neuen Mobilität werden mit dieser Anforderung konfrontiert sein und sollten sich also mit diesen Fragen frühzeitig beschäftigen.   
Das IZT arbeitet die aktuelle Forschungslage zur Thematik auf und entwickelt drei Szenarien mittels derer soziale Konsequenzen abgeleitet werden. Ausgehend von den Ergebnissen sowie der Zusammenstellung von ersten Handlungs- und Gestaltungempfehlungen für Unternehmen, Gewerkschaften und Politik wird die diskursive Weiterentwicklung und Verankerung in Teilöffentlichkeiten bearbeitet.


More information

Einschlägige Publikation:
IZT-Direktor Prof. Dr. Stephan Rammler verfasste 2018 gemeinsam mit Prof. Dr. Oliver Schwedes (TU Berlin) die Schrift "Mobilität für alle! Gedanken zur Gerechtigkeitslücke in der Mobilitätspolitik". Ein kostenloser Download ist möglich:
library.fes.de/pdf-files/dialog/14779.pdf

Publikationen

 
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