Prof. Dr. Michael Opielka

Wissenschaftlicher Direktor 7/2012 - 6/2016

Prof. Dr. Michael Opielka

2012-2016
Wissenschaftlicher Direktor und Geschäftsführer des IZT

2000-heute
Hochschullehrer an der EAH Jena

Zur Person

  • Von Juli 2012 - Juni 2016 leitete Prof. Dr. habil. Michael Opielka als wissenschaftlicher Direktor und Geschäftsführer das IZT - Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung. Im Sommersemester 2015 hatte Michael Opielka eine Gastprofessur für "Soziale Nachhaltigkeit" an der Universität Leipzig inne.
  • Seit dem Wintersemester 2000/2001 lehrt Prof. Opielka am Fachbereich Sozialwesen der Ernst-Abbe-Hochschule Jena (EAH Jena) und vertritt das Fachgebiet Sozialpolitik. Als Privatdozent für Soziologie lehrt er an der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Hamburg. Er ist ein international ausgewiesener Experte auf dem Gebiet der Sozialreformanalyse und Politikberatung, seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Kultur- und Religionssoziologie, der Sozialpolitikforschung und der qualitativen Sozialforschung. Zudem arbeitet er in der gruppenanalytischen Supervision und Organisationsberatung.
  • Er studierte an den Universitäten Tübingen und Zürich Rechtswissenschaften, Erziehungswissenschaften und Psychologie (Dipl.-Päd. 1983), promovierte bei Prof. Claus Offe und Prof. Richard Münch im Fach Soziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin (Dr. rer. soc. 1996) und habilitierte mit der Venia Soziologie an der Universität Hamburg (2008). Forschungsaufenthalte u.a. an der University of California at Berkeley (Dept. of Sociology 1990-1, School of Social Welfare 2004-5). Gastprofessur für Soziale Nachhaltigkeit an der Universität Leipzig (2015).
  • Vor seinem Ruf an EAH Jena im Jahr 2000 arbeitete er unter anderem als Rektor und Geschäftsführer der Alanus Hochschule (für Kunst und Gesellschaft) in Alfter bei Bonn (1997-2000), als Abteilungsleiter am Staatsinstitut für Familienforschung an der Universität Bamberg (1995-6), als Vorstand und Bereichsleiter der Karl-Kübel-Stiftung für Kind und Familie (1994-5) und als wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Universitäten Tübingen und Düsseldorf. Zwischen 1983 und 1987 arbeitete er als wissenschaftlicher Referent für Sozialpolitik der Bundestagsfraktion der Grünen. 1987 gründete er u.a. mit André Gorz, Georg Vobruba, Gunnar Adler-Karlsson und Christian Leipert das "Institut für Sozialökologie". Michael Opielka wurde 1956 in Stuttgart geboren.

 

Internetseite der Ernst-Abbe-Hochschule Jena:
www.sw.fh-jena.de/fbsw/profs/michael.opielka

Publikationen zum Download:
www.sw.fh-jena.de/fbsw/profs/michael.opielka/downloads/

Publikationen

2016

  • Henseling, Christine; Evers-Wölk, Michaela; Oertel, Britta; Opielka, Michael; Kahlisch, Carolin (2016): Ausbau der Stromnetze im Rahmen der Energiewende. Unter Mitarbeit von Onodera Koestner, Julia. Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB). Berlin (Stakeholder Panel Report, 1).
  • Evers-Wölk, Michaela; Opielka, Michael (2016): Neue elektronische Medien und Suchtverhalten. Endbericht zum TA-Projekt. Unter Mitarbeit von Sonk, Matthias. Berlin: Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB - ArbeitsBericht, 166).

 

2015

  • Opielka, Michael (2015): Sachsen-Anhalt 2040 - Zukunftsplanung und Zukunftsforschung. Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt. Magdeburg.
  • Opielka, Michael (2015): Zukunftsplan Mitte Deutschland. Dokumentation des Workshops vom 17. Juni 2015 an der Universität Leipzig/Metropolregion Mitteldeutschland. Berlin: IZT (IZT-Text, 4-2015).
  • Opielka, Michael (2015): Soziale Nachhaltigkeit aus soziologischer Sicht. Berlin: IZT (IZT-Text, 3-2015).
  • Opielka, Michael (2015): Das Grundeinkommen als sozialpolitische Innovation. Wie beeinflussen gesellschaftspolitische Konzepte die Zukunft? Berlin: IZT (IZT-Text, 1-2015).
  • Evers-Wölk, Michaela; Opielka, Michael (2015): Neue elektronische Medien und Suchtverhalten. In: TAB-Brief 46, S. 42-48.
  • Opielka, Michael (2015): Das Grundeinkommen als sozialpolitische Innovation. In: Masuch, Peter; Spellbrink, Wolfgang; Becker, Ulrich; Leibfried, Stephan (Hg.): Grundlagen und Herausforderungen des Sozialstaats. Denkschrift 60 Jahre Bundessozialgericht. 2. Band. Berlin: Schmidt, S. 735-754
  • Opielka, Michael (2015): The Feasibility of a Basic Income. Implications for Social Policy and Social Work. In: Bütow, Birgit; Gómez Jiménez, María Luisa (Hg.): Social Policy and Social Dimensions on Vulnerability and Resilience in Europe. Opladen; Berlin; Toronto: Verlag Barbara Budrich, S. 35-46.

 

2014

  • Evers-Wölk, Michaela; Henseling, Christine; Oertel, Britta; Opielka, Michael (2014): Dialogprozesse und Diskursanalysen. In: TAB-Brief 43, S. 10-13.
  • Opielka, Michael; Evers-Wölk, Michaela; Nolte, Roland; Göll, Edgar; Kamburow, Christian (2014): Erfolgreiche regionale Transformationsprozesse - Mögliche Zukünfte für die Region Ruhr. Kurzstudie im Auftrag der Brost-Stiftung. Berlin: IZT (IZT Text, 1-2014).
  • Oertel, Britta; Opielka, Michael (2014): Online-Bürgerbeteiligung: Experimentierfeld Internet-Enquete. In: TAB-Brief 44, S. 44-45.

 

2013

  • Opielka, Michael (2013): Der Anfang vom Anfang. Postwachstums-Ökonomie als Ausweg. In: Info3 Verlagsgesellschaft (Juni), S. 16-18.
  • Opielka, Michael (2013): Gerechtigkeit und Soziale Arbeit. Sozialethische und sozialpolitische Perspektiven. In: EthikJournal 1 (1), S. 1-20.
  • Opielka, Michael (2013): Warum wir wählen wollen. In: WIR- Menschen im Wandel 9, S. 32-36.
  • Göll, Edgar; Evers-Wölk, Michaela; Opielka, Michael (2013): "Alles bleibt anders. Tagen im Jahr 2030". In: German Convention Bureau (Hg.): Die deutsche Tagungs- und Kongressbranche im Wandel der Zeit. Gespräche, Gedanken, Geschichten. German Convention Bureau, S. 66-70.

 

2012

  • Opielka, Michael (2012): Quo vadis Sozialpolitik?. In: Der Bürger im Staat 4, S. 274-279.
  • Opielka, Michael (2012): Gesellschaftliche Armut - Zukünftige Entwicklungen und Lösungsansätze. In: Der Landtag Schleswig-Holstein (Hg.): 24. Altenparlament. Anträge - Debatte - Beschlüsse - Stellungnahme. 21. September 201.2 Schleswig-Holsteinischen Landtag. Kiel, S. 18-40.