Nachhaltigkeit des IZT 2014

Im Jahr 2014 diskutierten und verabschiedeten InstitutsmitarbeiterInnen und Geschäftsführung eine Nachhaltigkeitsstrategie. Darin wurde festgeschrieben, wie im IZT Nachhaltigkeit interpretiert und praktisch umgesetzt wird. Konkret identifizierte die Belegschaft vier Handlungsfelder:

  1. Nachhaltige Forschungsarbeiten
  2. Ökonomische Nachhaltigkeit des IZT
  3. Gute Arbeitsbedingungen am IZT
  4. Umweltmanagement am IZT

Seit 2013 präsentiert das IZT in seinem Jahresbericht zusätzlich zu den Wirtschaftsdatenauch ökologische und soziale Nachhaltigkeitsleistungen des Instituts.

Ökologie

Endenergieverbrauch

Abbildung: Endenergieverbrauch des IZT 2011-2014

Der Endenergieverbrauch des IZT setzt sich zu mehr als 80 Prozent aus Gas für Heizzwecke und zu weniger als 20 Prozent aus dem Stromverbrauch zusammen. Im Jahr 2014 lag der Endenergieverbrauch deutlich unter dem Niveau der Vorjahre (siehe Abbildung). Hierzu trug vor allem der gesunkene Verbrauch an Gas für Heizzwecke bei, der zumindest teilweise auf den milden Winter zurückzuführen ist. Auch der Stromverbrauch sank im Vergleich zu den Vorjahren. Eine Ursache hierfür ist die sukzessive Abschaffung energieintensiver Geräte am Ende ihrer Nutzungsdauer (z. B. IT-Geräte, Kühlschank).

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Dienstreisen

Abbildung: Dienstreisen des IZT 2011-2014

Die Gesamtsumme der gereisten Kilometer lag im Jahr 2014 deutlich unter dem Niveau der Vorjahre. Insgesamt ergibt sich ein Abwärtstrend seit dem Jahr 2011. Ursache ist auch im Jahr 2014 ein Rückgang bei den Flugreisen. Im Vergleich zum Jahr 2013 sanken sie um zwei Drittel. Langstreckenflüge sind gar nicht mehr aufgetreten. Dagegen sind die per Bahn gefahrenen Kilometer im Jahr 2014 um rund 20 Prozent angestiegen (im Vergleich zum Vorjahr). Die IZT-MitarbeiterInnen reisen also häufiger als früher mit der Bahn und nutzen Flugzeuge deutlich seltener. Ursache für dieses veränderte Dienstreiseverhalten ist zum einender Rückgang an internationalen Projekten, in denen das IZT tätig ist. Zum anderen ist auch im IZT ein interessanter Effekt der Nachhaltigkeitsberichterstattung aufgetreten: Das erstmalige Ermitteln und Veröffentlichen der CO2-Wirkungen des IZT, zu denen Flugreisen maßgeblich beitragen, unterstützte das Abwägen der Vor- und Nachteile von Flugreisen mit einem Blick durch die "Nachhaltigkeitsbrille".

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CO2-Emissionen

Abbildung: CO2-Emissionen des IZT 2011-2014

Die CO2-Emissionen lagen im Jahr 2014 deutlich unter dem Niveau des Vorjahres. Hauptursache hierfür sind die gesunkenen Emissionen durch Flugreisen. Trugen die Flugreisen im Jahr 2013 noch zu gut der Hälfte der CO2-Emissionen des Instituts bei, liegt ihr Anteil im Jahr 2014 nur noch bei knapp einem Viertel der Gesamtemissionen. Der CO2-Beitrag des gesamten Bereichs Dienstreisen sank ebenfalls, nämlich von mehr als 60 Prozent auf 50 Prozent der Gesamtemissionen. Damit liegen nun die Dienstreisen und der Gasverbrauch des IZT (zu Heizzwecken) hinsichtlich ihrer Beiträge zu den CO2-Emissionen gleichauf (beide
jeweils 50 Prozent).

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Soziales

Chancengleichheit von Frauen und Männern

Zur sozialen Nachhaltigkeit berichtet das IZT 2014 anhand von zwei Indikatoren über den Beitrag des Instituts zur Chancengleichheit von Frauen und Männern in der Arbeitswelt. Der Frauenanteil an der Mitarbeiterschaft zeigt an, dass das IZT im Jahr 2014 zwar nach wie vor mehr Männern als Frauen einen Arbeitsplatz bot, der Anteil an Mitarbeiterinnen aber seit 2012 auf nunmehr 45 Prozent stieg. Mit Blick auf den Frauenanteil in Leitungspositionen ist wesentlich, dass erstmalig (seit der Gründung in 1981) im Jahr 2014 Frauen formell Leitungstätigkeiten übernahmen. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass im Jahr 2014 im Zuge der Neustrukturierung des Instituts eine zusätzliche Leitungsebene unterhalb derGeschäftsführung eingeführt wurde: Die insgesamt sechs ForschungsleiterInnen, jeweils weibliche und männliche Senior Researcher, sind mit der wissenschaftlichen Leitung eines der drei Forschungscluster betraut. Bis zum Jahr 2013 bestand die Institutsleitung ausschließlich aus der Geschäftsführung.

Abbildung: Frauenanteil an Belegschaft und Leitungspositionen im IZT 2012-2014

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