Nachhaltigkeit des IZT 2015

Seit 2013 präsentiert das IZT in seinem Jahresbericht und auf seiner Website ökologische und soziale Nachhaltigkeitsleistungen des Instituts.

Ökologie

Endenergieverbrauch

Abbildung: Endenergieverbrauch des IZT 2011-2015

Der Endenergieverbrauch des IZT stieg im Vergleich zum (auffällig niedrigen Wert im) Vorjahr wieder etwas an. Angesichts eines milden Winters in diesem Zeitraum scheidet ein witterungsbedingter erhöhter Heizbedarf als Ursache weitgehend aus. Angeregt durch die Ergebnisse des Jahres 2015 wurden im Institut Möglichkeiten erörtert, um das Heizverhalten der Mitarbeiterschaft stärker in Richtung Nachhaltigkeit zu lenken und mit geeigneten Maßnahmen zu unterstützen (z.B. regelmäßige Hinweise zum Heiz- und Lüftungsverhalten, Anbringen von Thermometern, Erhöhung des Anteils programmierbarer Thermostate).

Dienstreisen

Abbildung: Dienstreisen des IZT im Zeitraum 2011 bis 2015 (km)

Die gereisten Kilometer pro MitarbeiterIn haben sich – nach dem sehr niedrigen Vorjahreswert – wieder leicht erhöht. Mit Blick auf die einzelnen Verkehrsträger ist ersichtlich, dass Flugreisen im Jahr 2015 sogar deutlich angestiegen sind, während Bahnfahrten im gleichen Zeitraum merklich sanken. Dieser kurzfristige Anstieg bei den Flugreisen ist teilweise auf spezifische Akquise- und Projekterfordernisse in 2015 zurückzuführen. Es zeigte sich, dass ein Wechsel auf nachhaltigere Verkehrsträger wie die Bahn (häufig angesichts langer Reisezeiten) keine akzeptable Alternative zu innereuropäischen Flügen darstellt. Verstärkt soll aber der Frage nachgegangen werden, inwieweit Dienstreisen noch häufiger durch den Einsatz moderner Kommunikationsmittel (z.T. Videokonferenzen) vermieden werden können. Trotz des kurzfristigen Anstiegs beim Flugverkehr in 2015 ist der mittelfristige Abwärtstrend seit dem Jahr 2011 bei den Dienstreisen (zurückgelegte Kilometer) noch immer deutlich erkennbar.

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CO2-Emissionen

Abbildung: CO2-Emissionen des IZT im Zeitraum 2011 bis 2015 (t)

Wichtigster Indikator im Bereich Ökologie sind die CO2-Emissionen. Sie liegen in 2015 über dem Niveau des Vorjahres. Hauptursache hierfür ist eine knappe Verdopplung der Emissionen durch Flugreisen (von 7 auf 13 t). Im Gegenzug sanken die Emissionen durch die ökologischeren Bahnreisen (von 5,1 auf 3,5 t). Da in 2015 der Gasverbrauch anstieg, kam es auch hier zu mehr Emissionen (von 14,1 auf 17,1 t). Auf die Ursachen für diese Entwicklungen – und auf mögliche Ansätze zum Gegensteuern – wurde bereits in den obigen Kapiteln hingewiesen.

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Soziales

Chancengleichheit von Frauen und Männern

Der seit 2012 zu verzeichnende Anstieg des Frauenanteils an der IZT-Belegschaft setzte sich im Jahr 2015 fort. Damit wurde die Zielmarke eines 50-prozentigen Frauenanteils im Institut erstmals erreicht. Gleich geblieben ist der Anteil von Frauen in Leitungspositionen (Geschäftsführung und Forschungsleitung). Werden ausschließlich die Forschungsleitungen betrachtet, liegt der Frauenanteil hier (wie schon im vergangenen Jahr) bei 50 Prozent.

Abbildung: Frauenanteil an Mitarbeiterschaft und Leitungspositionen des IZT im Zeitraum 2012 bis 2015

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