Nachhaltigkeit des IZT 2016

Seit 2013 präsentiert das IZT in seinem Jahresbericht und auf seiner Website ökologische und soziale Nachhaltigkeitsleistungen des Instituts.

Ökologie

Endenergieverbrauch

Der Endenergieverbrauch des IZT stieg im Jahr 2016 (im Vergleich zu den beiden Vorjahren)
weiter an, sowohl beim Verbrauch an Gas für Heizzwecke als auch beim Stromverbrauch.
Eine wahrscheinliche Ursache für diesen Anstieg ist, dass das IZT im Bereich der Forschungsassistenz
personell gewachsen ist. Seit dem Jahr 2016 entwickelt eine Arbeitsgruppe Lösungen, um das Heizen am IZT technisch und organisatorisch weiter zu optimieren.

Dienstreisen

Die Gesamtzahl der zurückgelegten Reisekilometer des IZT hat sich im Jahr 2016 (im Vergleich
zu den beiden Vorjahren) kaum verändert. Im Jahr 2016 wurde aber – wie schon
2015 – weniger mit der Bahn gereist, da weniger reiseintensive nationale Projekte am IZT
zu bearbeiten waren. Gleichzeitig nahmen die Flugreisen zu, verursacht durch Projektaktivitäten,
die Flüge innerhalb von Europa erforderlich machten.

CO2-Emissionen

Mit einem gestiegenen Heizenergie- und Stromverbrauch sowie einer Zunahme an Flugreisen
haben sich erwartungsgemäß auch die CO2-Emissionen des IZT 2016 erhöht. Mögliche
Wege, um eine Reduktion zu erreichen, liegen vor allem im Heizungsmanagement und
einer Verringerung von Flugreisen. Diese Wege werden gegenwärtig im Institut diskutiert.

Soziales

Chancengleichheit von Frauen und Männern

Der Anteil der Frauen an der Belegschaft lag im Jahr 2016 erstmals leicht über 50 Prozent.
Damit arbeiteten Ende 2016 erstmalig mehr Frauen als Männer am IZT. Um die jährlichen
Schwankungen zu mildern, wird hier zusätzlich ein Blick auf den Durchschnittswert der
letzten drei Jahre geworfen. Demnach hat das IZT im Zeitraum 2014 bis 2016 Frauen und
Männer zu gleichen Anteilen beschäftigt. Das Ziel einer Chancengleichheit zwischen Frauen
und Männern mit Blick auf Arbeitsplätze am IZT hat das Institut damit erreicht.

Der Frauenanteil an Leitungspositionen ist im Jahr 2016 gestiegen und liegt nun bei knapp
über 40 Prozent. Werden ausschließlich die Forschungsleitungen betrachtet (zweite
Leitungsebene, eingeführt im Jahr 2014), liegt der Frauenanteil bei 50 Prozent.