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6.11.2020, 15:00-16:30 Uhr | Souverän und solidarisch: Daten für eine nachhaltige Digitalisierung nutzen


Welche Spielregeln brauchen wir für den Umgang mit digitalen Daten, damit sie einen Mehrwert für Umwelt und Gesellschaft leisten?

Digitale Anwendungen können Kommunen helfen, eine nachhaltige Stadt- und Verkehrsplanung, effizientere Infrastrukturen oder eine bessere Information und Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern zu schaffen.  Andererseits birgt die Digitalisierung vielfältige Risiken und könnte als „Brandbeschleuniger“ (WBGU) für umweltschädliche Wachstumsdynamiken wirken und gesellschaftliche Ungleichheiten vertiefen. Politische Steuerung ist daher notwendig – doch wird vielfach befürchtet, dass sich Steuerungsmöglichkeiten durch die Dominanz von Digitalunternehmen zusehends verengen. Die Regulierung von Daten spielt dabei für eine gemeinwohlorientierte Digitalisierung eine zentrale Rolle. Gemeinsam mit Experten aus Forschung und Praxis beleuchtet die Veranstaltung vor diesem Hintergrund, welche Chancen und Herausforderungen die Nutzung digitaler Daten für Städte und die Menschen, die dort Leben, mit sich bringt.

Online-Anmeldung

Weitere Informationen zum Programm: www.falling-walls.com/event/sovereign-and-solidary-using-data-for-sustainable-digitalisation

Es diskutieren mit Ihnen:

  • Dr. Peter Gailhofer, Öko-Institut e.V.
  • Ghazaleh Koohestanian, Re2you GmbH
  • Dr. Jens Libbe, Deutsches Institut für Urbanistik
  • Kerstin Fritzsche, IZT


Beteiligte Institute: Öko-Institut e.V., Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT)