Abschlusskonferenz "Transformation2Green"

Wie können dringend erforderliche Veränderungen in unserer Gesellschaft und Wirtschaft erfolgreicher durchgeführt werden?

Dr. S. Behrendt (IZT, 2. v.r.) stellt auf der Bühne seinen Workshop "Ressourcenwende" vor © Jan Rottler/adelphi 2018

Wie lassen sich Energie-, Verkehrs- oder Agrarwende fördern? Wie können komplexe Transformationsprozesse, die mit ehrgeizigen Nachhaltigkeitszielen verbunden sind, trotz Herausforderungen und Widerständen gestaltet werden? Die Forschungsprojekte "evolution2green" und "Trafo 3.0" gingen im Rahmen der Förderlinie "Nachhaltiges Wirtschaften" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) diesen Fragen nach. Gemeinsam präsentierten sie in Berlin ihre Ergebnisse auf einer Abschlusskonferenz.

TERMIN + ORT: Dienstag, 19. Juni 2018, Tagungswerk, Lindenstr. 85, 10969 Berlin

PROGRAMM: Das Programm (PDF) finden Sie hier

FOTOGALERIE: Bilder der Veranstaltung finden Sie hier

ZUSAMMENFASSUNG: Einen kurzen Überblick über wichtige Inhalte der Konferenz finden Sie hier

FORSCHUNGSERGEBNISSE DES IZT: Das IZT führte gemeinsam mit adelphi und dem Borderstep Institut das Projekt "Evolution2Green" durch. Auf der gemeinsamen Abschlusskonferenz präsentierte das IZT-Team in zwei Workshops folgende Ergebnisse:

Dr. Edgar Göll (IZT) stellte am Erfolgsbeispiel "Nichtraucherschutz und Rauchverbote" wesentliche Faktoren für eine gelingende Transformation dar: wissenschaftliche Expertise, direkte Betroffenheit und Bedrohungen (Gesundheit) sowie konkrete Praxisbeispiele und Alternativen (Schutzgesetze in den USA) und außerdem aktive Unterstützung durch Politik. Gleichwohl bedurfte die Durchsetzung von Nichtraucherschutzgesetzen drei Jahrzehnte intensiver Arbeit. [mehr Informationen in der Fallstudie ->PDF]

Und so sind auch beim zweiten, von Dr. Siegfried Behrendt (IZT) referierten Beispiel vielfältige Trägheiten und Widerstände zu überwinden: Um die Verschwendung von Ressourcen zu vermeiden bzw. zu reduzieren, sollen Produkte länger genutzt werden. Derzeit ist ein gegenteiliger Trend zu beobachten: Vor allem Handys haben nur eine Nutzungsdauer von etwa zwei Jahren. Daher gilt es nicht nur technologische, sondern auch rechtliche Bedingungen und kulturelle Muster/Gewohnheiten zu überwinden. Hierfür sind sehr unterschiedliche Akteure und Institutionen herausgefordert. [mehr Informationen in der Roadmap ->PDF]

Zusätzliche Informationen zum Forschungsprojekt finden Sier hier.

Mehr Informationen zur Konferenz bietet die folgende Website.