Wege zu mehr Kindern

am Freitag, den 9. November 2007 um 16:15 Uhr

in Kooperation mit Inforadio, dem Nachrichtenprogramm des RBB, sowie der Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen

in der Sächsischen Landesvertretung, Brüderstr. 11/12, 10178 Berlin-Mitte

 

Wie kann es Paaren in Deutschland erleichtert werden, bestehende Kinderwünsche in die Praxis umzusetzen? Welche Maßnahmen sollte das Bundesfamilienministerium noch ergreifen? Welche Ideen bringen unkonventionelle junge Forscherinnen und Forscher in die Debatte ein? Rechnet es sich für Unternehmen, ihren Beschäftigten den Spagat zwischen Beruf und Familie zu erleichtern?

Diesen Fragen ging das Zukunftsgespräch:„Wege zu mehr Kindern in Deutschland“ nach.

Referentinnen und Referenten:

  • Malte Ristau-Winkler
    zuständiger Abteilungsleiter im Bundesfamilienministerium
  • Prof. Dr. Dr. Helmut Schneider
    Forschungszentrum familienbewusste Personalpolitik, Universität Münster
  • Dr. Harald Michel
    Institut für angewandte Demographie Berlin-Brandenburg

  • Michaela Wölk
    IZT - Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung Berlin

Moderation:

  • Alfred Eichhorn
    Inforadio, Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB)

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Zukunft nach Hiroshima. Ein Überlebender berichtet und entwickelt eine Vision

in Kooperation mit dem Japanisch-Deutschen Zentrum Berlin

01.11.2007, Japanisch-Deutsches Zentrum Berlin, Berlin

Der emeritierte Berliner Professor Hideto Sotobayashi hat im Jahr 1945 als 16-jähriger Schüler in Hiroschima den Abwurf der US-Atombombe erlebt. In einem Zukunftsgespräch wird er am 1. November 2007 erstmals öffentlich über seine Erlebnisse berichten und die DVD "Ground Zero Document of Hiroshima"  zeigen.

Prof. Sotobayashi wirbt dafür, den Gedenkort am Potsdamer Hiroshima-Platz auszugestalten. Denn aus dem Potsdamer Truman-Haus kam im Juli 1945 die Order, die zum Einsatz der Atombombe auf japanische Städte führte.

Ort: Japanisch-Deutsches Zentrum Berlin, Saargemünder Str. 2, 14195 Berlin-Zehlendorf.

Zukunft der Universität - Hochschule neu denken

in Kooperation mit Inforadio, dem Nachrichtenprogramm des rbb sowie Akademie der Künste, Berlin

08.03.2007, Akademie der Künste, Berlin

Podiumsgäste:

Dr. Eric Schweitzer
Präsident der IHK zu Berlin
Prof. Dr. Helene Kleine
bis 31.12.06 Rektorin der Fachhochschule Potsdam
Prof. Dr. Rolf Kreibich
Wissenschaftlicher Direktor und Geschäftsführer, IZT, Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung
Dr. E. Jürgen Zöllner
Senator für Bildung, Wissenschaft und Forschung


Moderation:

Alfred Eichhorn

Auch in der Region Berlin-Brandenburg entstehen zunehmend private Hochschulen. Gleichzeitig lavieren die staatlichen Hochschulen zwischen Massenabfertigung der Studierenden, dem Streben nach Profilbildung und den Weihen der Eliteförderung. Es ist Zeit, innezuhalten und zu fragen: Welche Universität ist wirklich erstrebenswert? Wie können die Hochschulen ihren gesellschaftlichen Verpflichtungen im Zeitalter der globalen Herausforderungen gerecht werden? Wie können sie mehr Autonomie erhalten und mehr Zukunftsverantwortung übernehmen?

Aktiv und selbständig im Alter

in Kooperation mit Inforadio, dem Nachrichtenprogramm des rbb sow dem Museum für Kommunikation, Berlin

03.05.2007, Museum für Kommunikation, Berlin

Referentinnen und Referenten:

Begrüßung:

Prof. Dr. Rolf Kreibich
IZT - Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung, Berlin
 

Podiumsgäste:

Prof. Dr. Gertrud M. Backes
Hochschule Vechta, Direktorin des Zentrums Altern und Gesellschaft

Otmar Fahrion
Fahrion Engineering GmbH & Co. KG, Geschäftsführer, Kornwestheim

Dieter Hackler
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Abteilungsleiter Senioren, Bonn

PD Dr. Josef Hilbert
Fachhochschule Gelsenkirchen, Institut Arbeit und Technik (IAT), Leiter des Schwerpunktes Gesundheit und Lebensqualität

 

Moderation:

Alfred Eichhorn
Inforadio, Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB)

Niedrigere Geburtenraten und gestiegene Lebenserwartung ändern die Altersstruktur in Deutschland gravierend. Unumstritten ist: Wirtschaft, Sozialsysteme und Zivilgesellschaft brauchen die Leistungsfähigkeit älterer Menschen, um ihre wirtschaftliche und soziale Zukunft zu sichern. Doch das Argument der "ökonomischen Vernunft" allein greift deutlich zu kurz. Es gilt, überkommene Klischees wie "geringe Belastbarkeit" oder "geringe Flexibilität" älterer Menschen in Arbeits- und Lebenswelt zu überwinden.

Für einen Imagewandel gibt es erste wegweisende Beispiele: So hat in Kornwestheim (Baden-Württemberg) die Firma "Fahrion Engineering GmbH" in Stellenanzeigen schon ab dem Jahr 2000 bewusst und erfolgreich nach älteren Ingenieuren und Technikern gesucht. Heute sind 42 Prozent der Belegschaft über 50 Jahre alt. Demgegenüber beschäftigen fast 50 Prozent aller deutschen Unternehmen keine(n) Mitarbeiter(in) über 50 Jahre.

Zur Verbreitung eines positiveren Altersbildes tragen aber nicht nur viele aktive und innovative ältere Menschen bei, sondern auch zahlreiche Produkte und Dienstleistungen, die den Konsuminteressen Älterer entsprechen und für mehr Selbstständigkeit und Sicherheit im Alter sorgen.