Nachhaltige Finanzreform - Wie kommen wir dauerhaft aus der Krise?

TERMIN: Donnerstag, den 2. Dezember 2010, 19.00 bis 20.30 Uhr

ORT: Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr. 8, 10117 Berlin

Einladung und Wegbeschreibung zum Download

Im Zentrum dieses Zukunftsgesprächs steht die Frage, wie eine ökologische Finanzreform dazu beitragen kann, Umweltbelastungen zu vermindern, ein nachhaltiges Wirtschaften zu fördern, außerdem Ressourcen zu sparen und innovative Produkte und Produktionsprozesse sowie nachhaltige Lebensstile zu unterstützen. Denn das Ziel einer nachhaltigen Entwicklung fordert, unsere Bedürfnisse so zu befriedigen, dass wir dadurch nicht die Lebenschancen künftiger Generationen beeinträchtigen. Dies erfordert vor allem:

  • eine intakte Umwelt zu erhalten
  • eine hinreichend wirtschaftliche Lebensgrundlage und Beschäftigung zu schaffen
  • knappe Ressourcen zu schonen
  • einen angemessenen Lebensstil zu entwickeln
  • technische Innovationen zu fördern, die den Herausforderungen der Zukunft gerecht werden.   

 

ES DISKUTIEREN:

  • Michael Kohlhaas, wissenschaftlicher Mitarbeiter, Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen (i.V. der Abgeordneten Lisa Paus, MdB)
  • Werner Landwehr, Leiter der GLS Bank, Berlin, die erste sozial-ökologische Universalbank der Welt, 1974 in Bochum begründet  
  • Dr. Irene Ring, Stellv. Leiterin Department Ökonomie am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ, Leipzig  
  • Prof. Dr. Rolf Kreibich, Wissenschaftlicher Direktor des IZT – Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung, Mitglied des World Future Council  

MODERATION: Ulrike Herrmann, Wirtschaftsredakteurin der taz

KOOPERATIONSPARTNER:

Heinrich-Böll-Stiftung

 

 

 

Die Ölpest im Golf von Mexiko - Ausnahme oder Regel gigantischer Technik?

Download: Veranstaltungsflyer mit Anfahrtsskizze (pdf)

Download: Mitschnitt der Inforadio-Sendung vom 12.09.

TERMIN: 06. September 2010

ORT:  Landesvertretung Schleswig Holstein, In den Ministergärten 8, 10117 Berlin

ZUM THEMA:
In den letzten Monaten gab es die schlimmste Ölpest aller Zeiten. Ein Super-GAU - Ausnahme oder Regel? Der Ruf "Weg vom Öl" ist schon seit 40 Jahren zu hören. Wie bereit ist die Gesellschaft, die Industrieproduktion, das Energiesystem und das Konsumverhalten für eine Zukunft ohne Ölverbrennung zu verändern? Zwingt der Wunsch nach Beibehaltung unseres Lebensstandards Wissenschaft, Politik und Wirtschaft zu immer riskanteren Technologien? Oder sind es andere Gründe wie Profitgier und Technikgläubigkeit, die unser Handeln dominieren? So muss wohl in erster Linie gefragt werden: Gibt es risikofreiere Alternativen für den Antrieb von Fahrzeugen? Was müssen und können Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft tun, damit solche Katastrophen verhindert und eine risikoarme Energiegewinnung und klimaschonende Produktions- und Konsumstruktur durchgesetzt wird?


ES DISKUTIEREN:

  • Prof. Dr. Heidi Foth, Stellv. Vorsitzende des Sachverständigenrates für Umweltfragen (SRU), Direktorin des Instituts für Umwelttoxikologie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg;
  • Jürgen Knirsch, Greenpeace e.V., Experte für Globalisierung bei Greenpeace und Mitorganisator von McPlanet.com;
  • Prof. Dr. Matthias Reich, Lehrstuhl am Institut für Bohrtechnik der Bergbau-Universität Freiberg (Sachsen);
  • Prof. Dr. Rolf Kreibich, Wissenschaftlicher Direktor des IZT.


MODERATION:

Harald Asel von inforadio-Forum des Rundfunks Berlin Brandenburg.

KOOPERATIONSPARTNER:
Inforadio (rbb)

HÖRFUNKSENDUNG:
Die Debatte wurde am Sonntag, den 12. September 2010 bei inforadio des Rundfunks Berlin-Brandenburg übertragen. Sie steht als Audiodokument auf der Homepage von Inforadio bereit.

 

 

 

CCS-Technologie (Carbon Capture and Storage) - Zukunftstechnologie für Klimaschutz oder Fata Morgana?

Download: Veranstaltungsflyer mit Anfahrtsskizze


TERMIN:  Donnerstag, den 3. Juni 2010, 19.00 - 20.30 Uhr

ORT:  Friedrich-Ebert-Stiftung, Hiroshimastraße 28, 10785 Berlin


Die Perspektive CO2-freier Kohlekraftwerke und anderer Großfeuerungsanlagen ist für den Klimaschutz höchst verlockend. Vor diesem Hintergrund fasziniert die Vorstellung einer frühzeitigen Abscheidung und anschließenden Verpressung des klimaschädlichen Kohlendioxids in tiefe Erdschichten. Die Ablagerung in 1000 bis 3000 m Tiefe müsste für mehrere tausend Jahre erfolgen, um einen nachhaltigen Klimaschutz zu erzielen. In dem Berliner Zukunftsgespräch sollen die Perspektiven, die Risiken und Gefahren von kompetenten Persönlichkeiten erörtert werden.

ES DISKUTIEREN:

  • Dr. Johannes Peter Gerling, Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, Hannover
  • Ernst Kern, Geschäftsführer des Wasserverbandes Nord, Oeversee / Flensburg
  • Dr. Klaus Müschen, Umweltbundesamt, Abteilungsleiter für Klimaschutz und Energie
  • Dr. Carsten Enneper, Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten des Landes Brandenburg, Leiter der Abteilung "Energie und Innovation"
  • Prof. Dr. Rolf Kreibich, Wissenschaftlicher Direktor des IZT - Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung, Mitglied des World Future Council

MODERATION:

  • Dagmar Dehmer, Der Tagesspiegel, Redakteurin für Umweltpolitik

ANMELDUNG bitte unter der E-Mail-Adresse: zukunftsgespraeche@izt.de
Der Eintritt ist frei.
Kontakt (IZT): Sabine Wirth, Tel.: 030-803088-29

VERANSTALTER:

  • Der Tagesspiegel. Berlin
  • Friedrich-Ebert-Stiftung, Berlin
  • IZT - Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung, Berlin