News |27. April 2020

Große Resonanz für Salon- und Podcast-Beiträge

IZT-Direktor Prof. Dr. Stephan Rammler erlebte im April 2020 als Gast zweier neuer Podcasts besondere Resonanz. In dem einen Audiobeitrag geht es um die resiliente Gestaltung der Nach-Corona-Gesellschaft, in dem anderen um das Primat der Politik bei einer nachhaltigen Umsteuerung der Digitalisierung.

© Salonfestival

Zur Resilienz der Nach-Corona-Gesellschaft

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Aufnahme (mp3)
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salonfestival.de

Am 24. April 2020 publizierte das "Salonfestival" die erste Folge des Podcasts "Salon im Ohr": Zu Gast war Stephan Rammler mit dem Thema "Sind wir digital humans?" Anlässlich der Corona-Krise betonte er: Eine Pandemie wirke wie ein Brennglas, dadurch erkenne man die tieferliegenden Konturen, Verwerfungen und Konfliktlinien der Gesellschaft.  Er neige nicht zur Dystopie, aber apokalyptische Kaskadeneffekte der Corona-Krise etwa auf Weltwirtschaft und Migrationsströme ließen sich nicht ausschließen. Am Schluss seines Beitrags forderte er die Zuhörenden auf: "Wir sollten für die Nach-Corona-Zeit unbedingt die Frage einer resilienten Gestaltung unserer urbanen Wohnsysteme, unserer Mobilitätssysteme usw. in den Blick nehmen. Denn wir müssen akzeptieren, dass relevante Effekte des Klimawandels eintreten werden."

Der Podcast "Salon im Ohr" basiert auf dem Mitschnitt von Stephan Rammlers virtuellem Beitrag im "digitalen Salon" des Salonfestivals. Dieser Salonbeitrag war aufgrund seiner Resonanz für den Podcast ausgewählt worden.

 

Digitalisierung und Nachhaltigkeit - Das Primat der Politik

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Am 9. April 2020 veröffentlichte das Wuppertal Institut die erste Folge des Podcasts "Zukunftswissen.fm". Als Gesprächspartner war IZT-Direktor Stephan Rammler eingeladen. Sein Thema: "Digitalisierung und Nachhaltigkeit - Das Primat der Politik". Stephan Rammler, Techniksoziologe, wies darauf hin, die gegenwärtigen "digital basierten Effizienzsteigerungen" zielten nur auf "Konsumsteigerung und wirtschaftliches Wachstum". Er warnte: "Angesichts der planetaren Grenzen müssen wir diese Entwicklung kritisch hinterfragen." Aus einem Rückblick in die Technikgeschichte folgerte er: "Große Technologiesprünge - wie z. B. die Mondlandung - waren immer durch staatliche Steuerung hinterlegt." Daraus leitete Stephan Rammler seine politische Hauptforderung ab: "Große Technologiesprünge müssen staatlich 'geframt' sein. Der Staat soll bei der Digitalisierung das gesamtgesellschaftliche Interesse vertreten."

https://www.podcast.de/episode/448111447/Sind%252Bwir%252Bdigital%252Bhumans%25253F/

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