Diskriminierungsrisiken von Jungen und Männern

Im Rahmen des Themenjahres 2015 "Gleiches Recht - Jedes Geschlecht", gab die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) eine Untersuchung zu den Formen der Benachteiligung von Jungen und Männern in Auftrag. Durch eine Literaturrecherche in der deutschsprachigen Forschungsliteratur, aber auch in Publikationen zivilgesellschaftlicher Organisationen, sollten mögliche Diskriminierungsrisiken identifiziert, etwaige Schutzlücken aufgezeigt und Handlungsbedarfe abgeleitet werden. Die ausgewerteten Ergebnisse der Literaturrecherche wurden in einem weiteren Schritt durch Interviews mit ExpertInnen validiert und abschließend als Handreichung für die Antidiskriminierungsarbeit zusammengefasst.
© IZT, Motiv Hinweisschild am Fahrkartenschalter, Berlin Ostbahnhof
Diskriminierungsrisiken in Deutschland bezogen auf Jungen und Männer, ihre Verbreitung und öffentliche Wahrnehmung sowie mögliche Schutzlücken
2015 - 2016
Antidiskriminierungsstelle des Bundes

Hans-Joachim Lenz; Forsche Männer & Frauen - Beratung – Bildung - Forschung www.geschlechterforschung.net

Beschreibung

Anlässlich des Jahresthemas 2015: "Gleiches Recht - Jedes Geschlecht", hat die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) das IZT – Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung sowie Hans Joachim Lenz vom Büro Forsche Männer & Frauen beauftragt, einen Übersichtsartikel zu Diskriminierungsrisiken von Jungen und Männern zu verfassen.

Neben dem Forschungsstand über Form und Verbreitung der Diskriminierung, werden auch ihre öffentliche Wahrnehmung in den Blick genommen, mögliche Schutzlücken aufgezeigt und Handlungsbedarfe zum Abbau derartiger Diskriminierungsrisiken identifiziert.

Ein besonderer Schwerpunkt nimmt dabei die intersektionale Perspektive ein, also Diskriminierungen, die neben dem Geschlecht gleichzeitig auch auf andere Differenzkategorien wie ethnische Zugehörigkeit, sexuelle Orientierung und Identität oder Alter Bezug nehmen.

Methodisch erfolgt zunächst eine Recherche in der deutschsprachigen Forschungsliteratur, aber auch in den Publikationen zivilgesellschaftlicher Organisationen, in denen in letzter Zeit verstärkt auf mögliche Diskriminierungen von Jungen und Männern hingewiesen wird. Die ausgewerteten Ergebnisse der Literaturrecherche werden in einem weiteren Schritt durch Interviews mit ExpertInnen validiert und abschließend als Handreichung für die Antidiskriminierungsarbeit zusammengefasst.

Publikationen