Akzeptanz der Bioabfallsammlung

Zusammen mit den verschiedenen Organisationseinheiten der Entsorgungskörperschaft, wurde aus dem Maßnahmenkatalog ein erfolgsversprechendes Maßnahmen-Set zusammengestellt. Um Effektivität und Effizienz der Maßnahmen näher beurteilen zu können und ihre Eignung für eine berlinweite Ausdehnung zu prüfen, wurde ein Konzept zur Maßnahmenerprobung entwickelt und mit Schätzungen zu Kosten und Aufwand unterlegt.
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Entwicklung eines Moduls mit Maßnahmen zur Erhöhung der Akzeptanz der Bioabfallsammlung durch die kommunale Müllabfuhr
2008 - 2009
GET Gesellschaft für Entsorgung und Technologie mbH, Berlin

Beschreibung

Die Bioabfallsammlung in Ballungsräumen ist aufgrund der spezifischen Siedlungsstrukturen sowie der sozialen Strukturen mit besonderen Problemen konfrontiert, Quantität und Qualität des Sammelguts sowie die Motivation zur Sammlung sind eher gering. Diese Studie hat das Ziel, unter Berücksichtigung von Erfahrungen in anderen nationalen wie internationalen Ballungsräumen für Berlin Maßnahmen zur Erhöhung der Akzeptanz der Bioabfallsammlung zu identifizieren.

Mittelfristig dient die Akzeptanzerhöhung der Grundlagenbildung für eine möglichst umfangreiche und qualitativ hochwertige energetische Nutzung der gesammelten Bioabfälle.

Im Rahmen des Projekts werden Einflussfaktoren, Hemmnisse und Potentiale der Bioabfallsammlung auf unterschiedlichen Ebenen (u.a. Organisation der Sammlung, technologische Lösungen, Akzeptanzstrukturen) analysiert und Lösungsvarianten zur Erhöhung der Akzeptanz entwickelt.

Die Grundlage bildet eine vergleichenden Analyse der Praxis der Bioabfallsammlung in Berlin und anderen deutschen und europäischen Großstädten.

Eine Akzeptanzanalyse der Berliner Haushalte (u.a. über Fokusgruppen mit Berliner Bürgerinnen und Bürgern) soll vertiefte Erkenntnisse über Akzeptanzstrukturen und mögliche Maßnahmen bei "Sammlern" und "Nicht-Sammlern" erlauben.

Die anschließende Strategieentwicklung wird frühzeitig und partizipativ mit relevanten Akteuren der Bioabfallsammlung im Rahmen eines Akteursworkshops rückgekoppelt.

Publikationen