Beteiligung und Wirkung

Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Beteiligung und Mitgestaltung. Mitwirkungsmöglichkeiten sollen nachkommenden Generationen deutlich machen, dass eine aktive Beteiligung zentraler Bestandteil eines demokratischen Systems ist. Junge Menschen benötigen hierbei die Erfahrung, dass eine Beteiligung erfolgreich sein kann und nicht folgenlos bleibt. Dieser Ansatz wird durch das Projekt "Beteiligung und Wirkung" aufgegriffen.
© UfU e. V.
Beteiligung und Wirkung – Zielgruppengerechte Methodik und Wirkungsmessung in der Umweltbildung
2016 - 2019
Umweltbundesamt (UBA)
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)

Beschreibung

Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf Beteiligung und Mitgestaltung. Mitwirkungsmöglichkeiten sollen nachkommenden Generationen deutlich machen, dass eine aktive Beteiligung zentraler Bestandteil eines demokratischen Systems ist. Junge Menschen benötigen hierbei die Erfahrung, dass eine Beteiligung erfolgreich sein kann und nicht folgenlos bleibt. Dieser Ansatz wird durch das Projekt "Beteiligung und Wirkung" aufgegriffen.

Das Projekt, dessen Leitung das UfU (Unabhängiges Institut für Umweltfragen e. V.) inne hat, gliedert sich in zwei wesentliche Teilbereiche: In einem ersten Schritt geht es um die Untersuchung, welche Themen und Methoden sich junge Menschen in der Umweltbildung wünschen. Hierfür werden bundesweit ganztägige Beteiligungsworkshops mit unterschiedlichen Altersgruppen durchgeführt. Eine ausgewogene regionale Verteilung (Ost/West und Nord/Süd sowie städtische und ländliche Regionen) und die Einbeziehung verschiedener Schultypen bzw.  unterschiedlicher sozialkultureller Hintergründe ermöglichen eine breite Erkenntnisgrundlage. Diese Erkenntnisse werden mit den Trends bestehender Umweltbildungsangebote abgeglichen. Die kreative Problemlösungsmethode "Design Thinking" hilft den Schülerinnen und Schülern, Themen aus ihrem Lebensalltag heraus zu identifizieren und durch den Bau von Prototypen zu veranschaulichen. Wünsche und Bedürfnisse im Bereich Umweltbildung werden durch den Design-Thinking-Prozess systematisch herausgearbeitet.

Der zweite Untersuchungsschritt bezieht sich auf die zielgruppengerechte Wirkungsmessung verschiedener Umweltbildungsangebote. Hier wird zunächst eine Bestandsaufnahme der wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Wirkungsmessung im Bereich Umweltbildung durchgeführt und mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft und Praxis diskutiert. Zudem wird die Perspektive der Praxisakteurinnen und -akteure, die sich den Herausforderungen der Wirkungsmessung bei der Umsetzung von Angeboten der Umweltbildung immer wieder stellen müssen, gesondert berücksichtigt. Hierzu werden in mehreren Regionen Deutschlands Workshops durchgeführt und die Erfahrungen und Ansichten der Akteurinnen und Akteure in Bezug auf die Wirkungsmessung mit verschiedenen Methoden zusammengetragen. Diese Erkenntnisse werden abschließend aufbereitet und zusammengefasst.

In einem dritten übergreifenden und diskursiven Schritt werden die beiden Themenkomplexe miteinander in Beziehung gesetzt und erste Erkenntnisse in Workshops mit Erfahrungen von Praxisakteurinnen und -akteuren aus schulischen und außerschulischen Umweltbildungseinrichtungen abgeglichen und diskutiert.

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