Anpassung von Energie- und Emissionsprognosewerten an das Energiemodell BEU

Im Auftrag des Umweltbundesamtes hat das IZT bereits mehrere Emissionsprognosen für Luftschadstoffe - etwa für Schwefeldioxid, Stickoxide und Feinstaub - erstellt. Parallel dazu beteiligte sich das IZT daran, das vom Umweltbundesamt verwendete Energiedaten-Modell "Bilanz der Emissionsursachen" zu überarbeiten. In einem Folgeauftrag des Umweltbundesamtes rechnet das IZT nun die bisherigen Prognosen für Energieverbräuche und Emissionsfaktoren in die neue Struktur dieses Modells um. Dies ermöglicht es dem Umweltbundesamt, die nationalen Prognosen bis 2020 für die wichtigsten Luftschadstoffe zu aktualisieren.
Anpassung von Energie- und Emissionsprognosewerten an das Energiemodell BEU
2006 - 2007
Umweltbundesamt

Beschreibung

Im Rahmen parallel laufender Forschungsvorhaben des Umweltbundesamtes (UBA) hat das IZT im Jahr 2006 Emissionsprognosen bis 2020 einerseits für Schwefeldioxid (SO2), Stickoxide (NOx), flüchtige Kohlenwasserstoffe außer Methan (NMVOC) und Ammoniak (NH3) (Vorhaben: Maßnahmen zur NEC-Richtlinie) und andererseits für Gesamtstaub und die Feinstaubfraktionen PM10 und PM2,5 (Vorhaben: Feinstaub 2020) fertig gestellt. In ihrer Feinstrukturierung in Aktivitätsraten (z.B. Energieverbräuche) und Emissionsfaktoren (z.B. spezifische Emissionen pro Energieeinheit Brennstoffeinsatz) sind diese Prognosen gemäß der Struktur der UBA-Datenbank Zentrales System Emissionen (ZSE) disaggregiert. Für den Sektor der stationären Feuerungsanlagen wird dabei die ZSE-Struktur durch das Modell BEU (Bilanz der Emissionsursachen) gespeist.

Für die o.g. Emissionsprognosen wurde die ZSE/BEU-Struktur mit dem Stand vom November 2005 benutzt. Im Jahr 2006 wurde aber in einem dritten Vorhaben, ebenfalls unter Beteiligung des IZT (Vorhaben: Energiedaten für die Klimaberichterstattung), die Struktur des BEU-Modells grundlegend überarbeitet.

Gegenstand dieses Anschlussvorhabens ist es nun, die den o.g. Emissionsprognosen zu Grunde liegenden Prognosen für Energieverbräuche und Emissionsfaktoren von der alten BEU/ZSE-Struktur in die neue umzurechnen und somit eine Aktualisierung der Emissionsprognosen zu ermöglichen.

Publikationen