Portfolio-Analyse im Vergleich: EU-Forschungsprojekte für nichtnukleare Energien

Die Europäische Kommission, Generaldirektion für Forschung, beauftragte ein Konsortium, bestehend aus dem IZT und Frost and Sullivan, den Stand und die Perspektiven der europäischen nicht-nuklearen Energie-Forschungförderung zu analysieren und dabei die Forschungsportfolios der Kommission, der Mitgliedsstaaten und der Hauptwettbewerber USA und Japan zu vergleichen. In der Studie wurden neben dem Gesamtvergleich der nicht-nuklearen Energieforschungsportfolios elf Forschungsfelder - von Wasserstoff und Brennstoffzellen bis Geothermie sowie Querschnittsthemen, wie sozio-ökonomische Begleitforschung und elektrische Netze - im Detail analysiert.
Analyse des Portfolios für EU-Projekte im Bereich Forschung und technologische Entwicklung (FTE) nichtnuklearer Energien in deren allgemeinen EU-Rahmen
2005 - 2006
Europäische Kommision

Frost and Sullivan (www.frost.com)

Beschreibung

Die Europäische Kommission, Generaldirektion für Forschung, hat ein Konsortium, bestehend aus dem Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT) und Frost and Sullivan (www.frost.com) beauftragt, den Stand und die Perspektiven der europäischen nicht-nuklearen Energie Forschungförderung zu analysieren und dabei die Forschungsportfolios der Kommission, der Mitgliedsstaaten und der Hauptwettbewerber USA und Japan zu vergleichen.
U.a. wird deutlich, dass die übergeordneten Ziele der Energieforschung in Europa, den USA und Japan durchaus vergleichbar sind, aber die Schwerpunktsetzung in den USA in der Reduzierung der Abhängigkeit von Ölimporten liegt, Japan die Forschungsanstrengungen eng mit den Exportpotentialen seiner Industrieunternehmen verknüpft, während Europa eine Balance zwischen Sicherheit der Energieversorgung, der Entwicklung der Wettbewerbsfähigkeit und der Entwicklung der Umweltperformance anstrebt. Diese unterschiedliche Gewichtung schlägt sich in der Struktur und in der Höhe der Forschungsfinanzierung nieder. Die Forschungsförderung in Europa stellt anteilig mehr Mittel für erneuerbare Energien zur Verfügung als Japan und die USA, die ihre Fördermittel stärker auf Effizienztechnologien konzentrieren. Europa verfolgt auch Forschungsstränge, wie Meerestechnologien, die in den beiden anderen Regionen kaum unterstützt werden.

In der Studie werden neben dem Gesamtvergleich der nicht-nuklearen Energieforschungsportfolios elf Forschungsfelder im Detail analysiert - von Wasserstoff und Brennstoffzellen bis Geothermie sowie  Querschnittsthemen wie sozio-ökonomische Begleitforschung und elektrische Netze.

Weitere Infos

Die Studie ist als Broschüre der EU-Kommission erschienen:

Titel: "The state and prospects of European energy research. Comparison of Commission, Member and non-Member States' R&D portfolios".

Die Studie steht im EU-Bookshop zum kostenlosen Download bereit:

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