Klimaschutzagentur für den Großraum Johannesburg

Südafrika ist einer der größten Pro-Kopf-Emittenten von Treibhausgasen weltweit. Dennoch ist Südafrika seit Jahren kaum in der Lage, seine Bürger und Unternehmen hinreichend mit Elektrizität zu versorgen, da u.a. viele Unternehmen des Landes nicht energieeffizient produzieren. Könnte eine regionale Agentur für Energieeffizienz und Klimaschutz hier Abhilfe schaffen? In einer Machbarkeitsstudie untersuchte das IZT mit Partnern die Chancen zum Aufbau einer solchen Agentur für den Großraum Johannesburg (Gauteng Energy Efficiency and Climate Agency, GEECA). Diese Region - Gauteng - ist das ökonomische Powerhaus Südafrikas.
Während der Projektlaufzeit noch Zukunftsmusik: Pilot-Solarkraftwerk im Großraum Johannesburg. © Ujuh
Anbahnungsvorhaben für den Aufbau einer Energieeffizienz- und Klimaschutzagentur für die Bereiche Industrie, Handel, Dienstleistungen in der Provinz Gauteng, Südafrika
2011 - 2012
Internationales Büro des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) beim DLR Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V.
  • IER Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung (Stuttgart)
  • E2A EnergieEffizienzAgentur Rhein-Neckar (Ludwigshafen)
  • Afrika Verein der Deutschen Wirtschaft (Hamburg)

Beschreibung

Dieses Projekt untersuchte die Machbarkeit der Etablierung einer regionalen Energieeffizienz und Klimaschutz Agentur (Gauteng Energy Efficiency and Climate Agency, GEECA). Ziel war es, die Energieeffizienz Leistung von Unternehmen in den Sektoren Industrie sowie Handel und Dienstleistungen in Gauteng, dem ökonomischen Powerhaus Südafrikas, deutlich zu verbessern. Im Projekt wurden die Voraussetzungen und Bedingungen (rechtliche Rahmenbedingungen, politische Strategien und Aktivitäten, Anknüpfungsbeispiele) für die Agentur untersucht sowie die politisch/administrativen und privatwirtschaftlichen Interessen geklärt. Auf einem ‚Business Creation‘-Workshop sollte eine Verständigung mit zentralen Stakeholdern über Ziele, Aufgabenumfang und -spektrum, Beteiligungsmöglichkeiten und Kooperationen erzielt werden.

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