Holzwende 2020+

Im Mittelpunkt des Projekts stand die Frage, wie durch neue Akteurskooperationen und innovative Formen der Kundenintegration neue Absatzmöglichkeiten für das Produkt Holz und neue Geschäftsfelder für Betriebe der Holz- und Waldwirtschaft erschlossen werden können. Es sollte untersucht werden, wie diese erfolgreich im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung zu gestalten sind. Eine zentrale Aufgabe des Projekts war die Entwicklung eines Wendeszenarios für die Holznutzung (analog der Energie- oder Ernährungswende). Dadurch sollte erstmals eine integrierte Analyse der Entwicklungen der Forst- und Holzwirtschaft unter dem Blickwinkel der Nachhaltigkeit vorgenommen werden.
© Nicole Köhler / http://magdeleine.co
Holzwende 2020+: Nachhaltige Zukunftsmärkte für den Rohstoff Holz Aktivierung von Nachhaltigkeitspotenzialen in der Forst-Holz-Wertschöpfungskette durch Akteurskooperationen und Verbraucherintegration
2005 - 2008
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Forschungspartner:

  • Wuppertal-Institut (WI)
  • Steinbeis-Forschungsinstitut Nachwachsende Rohstoffe, Stuttgart (SFIN)
  • triple innova
  • Technischen Universität München

Praxispartner:

  • Lais Holzbau GmbH, Schönau
  • Bundesarbeitskreis Altbauerneuerung e.V. Berlin (BAKA)
  • Tecnaro- Arboform, Eisenach

Beschreibung

Mit dem Forschungsprojekt soll ein fundierter Beitrag zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit, Umweltschutz und Beschäftigung bei Unternehmen der forst- und holzwirtschaftlichen Wertschöpfungskette geleistet werden.

Der Fokus liegt dabei auf der Frage, wie durch neue Akteurskooperationen und innovative Formen der Kundenintegration neue Absatzmöglichkeiten für das Produkt Holz und neue Geschäftsfelder für Betriebe der Holz- und Waldwirtschaft erschlossen werden können. Es soll untersucht werden wie diese erfolgreich im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung gestaltet werden können. Eine zentrale Aufgabe des Projektes ist die Entwicklung eines Wendeszenarios für die Holznutzung (analog der Energie- oder Ernährungswende). Dadurch soll erstmals eine integrierte Analyse der Entwicklungen der Forst- und Holzwirtschaft unter dem Blickwinkel Nachhaltigkeit vorgenommen werden.

Im praktischen Teil des Projektes werden zentrale Herausforderungen der Erschließung von Zukunftsmärkten für die Wald- und Holzwirtschaft aufgegriffen und der Fokus dabei auf eine nachfrageorientierte Entwicklung des Holzmarktes im Bereich des Bauens gelegt. Mit einem Verbrauchsanteil von 60 Prozent ist der Bausektor der Schlüsselbereich für den heimischen Holzabsatz, wobei noch erhebliche nicht erschlossene Wertschöpfungs- und Anwendungspotenziale bestehen. Hier formieren sich Kooperationen, Netzwerke und Allianzen verstärkt neu und gewinnen für Innovationen zunehmend an Bedeutung.

Weitere Infos

Einladung und Programm des Fachseminars "Senioren- und Pflegeeinrichtungen aus Holz - Wirtschaftliches und werthaltiges Bauen, energiesparendes Betreiben, gesundes Wohnen" am 12. Oktober 2007 in Berlin


Weiterführende Informationen zum Projekt finden Sie unter www.waldzukuenfte.de

Publikationen