Bessere Datengrundlage für Emissionsberichterstattung

In internationalen Abkommen zur Luftreinhaltung hat sich Deutschland verpflichtet, die Berichterstattung über seine Emissionen kontinuierlich zu verbessern. Aktueller Handlungsbedarf ist vor allem dadurch gegeben, dass mehrere nationale Qualitätskontrollen Verbesserungsmöglichkeiten angezeigt haben. Das Projekt soll im Auftrag des Umweltbundesamtes die wissenschaftlich-methodischen Grundlagen schaffen, um die deutschen Emissionsinventare weiter zu optimieren. Beispielsweise wird geprüft, wie bisher nicht berichtete Schadstoffe wie Black Carbon oder wie bestimmte Schwermetalle in die Berichterstattung integriert werden können. Aufgabe des IZT ist es, zu untersuchen, wie sich die Angaben zu den Unsicherheiten der berichteten Emissionen verbessern lassen.
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Wissenschaftlich-Methodische Grundlagen der Inventarverbesserung zur Umsetzung der Hinweise aus den Inventarüberprüfungen 2016 und 2017
2018 - 2020
Umweltbundesamt

Ökopol – Institut für Ökologie und Politik GmbH, Hamburg
AVISO GmbH Verkehr-Umwelt-Klima-F+E, Aachen
ÖkoMedia – Agentur für Umwelt- und Nachhaltigkeitskommunikation GmbH, Stuttgart

Beschreibung

Im Rahmen internationaler Luftreinhalteabkommen hat sich Deutschland verpflichtet, die Berichterstattung über seine Emissionen von Luftschadstoffen kontinuierlich zu verbessern. Die aktuellen Überprüfungen der nationalen Emissionsinventare im Rahmen der Klimarahmenkonvention und dem Kyoto-Protokoll sowie der europäischen NEC-Richtlinie haben in ihren beiden Revisionsberichten Verbesserungsbedarfe aufgezeigt. Weiterer Verbesserungsbedarfe ergeben sich aus den internen Defizitanalysen und Qualitätskontrollen im Umweltbundesamt.

Mit dem Vorhaben sollen die wissenschaftlich-methodischen Grundlagen geschaffen werden, um die deutschen Emissionsinventare gemäß der identifizierten Bedarfe zu verbessern.

Schwerpunkte der Inventarverbesserung liegen in der Verbesserung der Unsicherheiten, der Integration von bisher nicht erfassten Quellgruppen wie Fahrzeug- und Gebäudebrände sowie von bisher nicht berichteten Schadstoffen wie Black Carbon oder bestimmte Schwermetalle. 

Schwerpunkt der Arbeiten des IZT ist die Verbesserung der Bestimmung der Unsicherheiten. Dazu wird die Vollständigkeit der Angaben zu den Unsicherheiten überprüft. Gemäß der Relevanz der Quellgruppen und der Höhe ihrer Emissionen, werden mit Hilfe von Experteninterviews sowie internationaler Erfahrungen, Vorschläge zur Verbesserung der Unsicherheitsangaben erarbeitet.

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