Klimawirkung der Ressourcenpolitik modellieren

Welche neue Technologie spart Ressourcen UND ist gleichzeitig besonders klimafreundlich? Etwa kompostierbare Plastik-Verpackungen, die aus Mais oder Kartoffeln gewonnen werden? Oder Elektroautos, die zwar erneuerbaren Strom tanken, aber deren Batterien nach ressourcenintensiven Hightech-Metallen verlangen? Antworten auf derartige Fragen sind vielschichtig und oftmals von Ambivalenz geprägt. Das Forschungsvorhaben entwickelt dementsprechend ein Modell, das die vielfältigen Auswirkungen von Ressourceneffizienzmaßnahmen auf Treibhausgasemissionen transparent machen kann und zudem hinsichtlich ihrer Größenordnung abzuschätzen vermag. Aufgabe des IZT ist es vor allem, die technologischen Trends zu identifizieren und zu priorisieren, die für eine zukunftsfähige Ressourcenpolitik von größter Bedeutung sein werden.
Beispiel Leichtbau: Alternative Werkstoffe minimieren den Einsatz von Material und Gewicht bei der Entwicklung neuer Schienenfahrzeuge. Dadurch wird gleichzeitig der Ausstoß von CO2 reduziert. © Foto: Voith Engineering Services
KliReX - Erkennen und Bewerten des Treibhausgasminderungspotentials der Ressourceneffizienzpolitik
2016 - 2019
Umweltbundesamt (UBA)

ifeu  - Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg gGmbH
Consideo GmbH

Beschreibung

Arbeitspaket des IZT:
Das IZT arbeitet in diesem Projekt an der Identifikation und Priorisierung von technologischen Trends mit besonderer Relevanz für die Entwicklung von Ressourcenverbrauch und -politik und die Abschätzung ihrer Effekte für die Treibhausgasemissionen. Methodisch wird in dem Arbeitspaket auf Literatur- und Dokumentenanalyse, Befragungen und Interviews sowie ExpertInnen-Workshops zurückgegriffen. Die qualitativen Trends werden dann quantifiziert und in das Modell eingespeist. Auf innovative Art und Weise bringt das IZT gemeinsam mit seinen ForschungspartnerInnen so qualitative und quantitative Methoden für die Zukunftsforschung zusammen.

Weitere Infos

Das Projekt "Klimawirkung der Ressourcenpolitik modellieren" (2016-2019) steht in Verbindung mit den Forschungsarbeiten im Projekt "Trendradar Ressourcenpolitik" (2017-2021).

Publikationen