Materialeffizienz und Ressourcenschonung

Ressourcenknappheit, internationale Rohstoffkonflikte, hohe und stark fluktuierende Rohstoffpreise können zu ökonomischen und sozialen Verwerfungen in allen Ländern der Erde führen. Die Steigerung der Ressourceneffizienz wurde daher in der nationalen und internationalen Politik zunehmend zum Top-Thema. Vor diesem Hintergrund beauftragten das Bundesumweltministerium und das Umweltbundesamt 31 Projektpartner unter Leitung des Wuppertal Instituts mit dem Forschungsprojekt "Materialeffizienz und Ressourcenschonung" (MaRess). Das IZT war in zwei Arbeitsbereichen des Forschungsprojektes verankert. Das IZT erstellte zum einen eine branchenorientierte Roadmap zur Ressourceneffizienz. Zum anderen bestimmte das IZT, welche metallischen Stoffströme - analog zur Seltenheit dieser Metalle - im Projekt Priorität hatten. Anschließend zeigte das IZT Handlungsoptionen für eine effizientere Nutzung dieser Metalle auf.
Materialeffizienz und Ressourcenschonung
2008 - 2011
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU)
Umweltbundesamt (UBA)

Hochschulen

 
Nicht-universitäre Forschungsinstitute

 
Unternehmen

 
Beratungsinstitutionen und andere Intermediäre

Beschreibung

Umweltbelastungen durch die Entnahme und Nutzung von Ressourcen, die damit verbundenen Emissionen und auch die Entsorgung von Abfällen führen direkt zu ökologischen und in der Folge auch zu sozialen und ökonomischen Problemen. Versorgungsunsicherheit, Ressourcenknappheit, die sich daran entzündenden internationalen Rohstoffkonflikte, hohe und stark fluktuierende Rohstoffpreise können zu starken ökonomischen und sozialen Verwerfungen in allen Ländern der Erde führen. Die Wettbewerbsnachteile, die durch eine ineffiziente Ressourcennutzung entstehen, gefährden die Entwicklung von Unternehmen und Arbeitsplätzen. Die Steigerung der Ressourceneffizienz wird daher in der nationalen und internationalen Politik zunehmend zum Top-Thema.

Vor diesem Hintergrund beauftragten das Bundesumweltministerium und das Umweltbundesamt 31 Projektpartner unter Leitung des Wuppertal Instituts mit dem Forschungsprojekt "Materialeffizienz und Ressourcenschonung" (MaRess).

Das IZT ist in zwei Arbeitsbereichen des Forschungsprojektes verankert. Das IZT erstellt zum einen eine branchenorientierte Roadmap zur Ressourceneffizienz. Zum anderen bestimmt das IZT, welche metallischen Stoffströme – analog zur Seltenheit dieser Metalle – im Projekt Priorität haben. Anschließend zeigt das IZT Handlungsoptionen für eine effizientere Nutzung dieser Metalle auf.

Ziel des Projektes sind substantielle Wissensfortschritte zu vier Kernfragen für die Steigerung der Materialeffizienz und für die Ressourcenschonung.

  • Erstens gilt es, die Potenziale der Ressourceneffizienzsteigerung zu ermitteln.
  • Zweitens sind Ansätze für zielgruppenspezifische Ressourceneffizienzpolitiken zu entwickeln.
  • Drittens werden Ergebnisse hinsichtlich der Wirkungsanalyse auf gesamt- und betriebswirtschaftlicher Ebene erwartet.
  • Der vierte Baustein ist die wissenschaftliche Begleitung der konkreten Umsetzung und des Agenda Setting sowie die Verbreitung der Ergebnisse.

Weitere Infos

Die Kernergebnisse des gesamten MaRess-Projekts finden sich im Endbericht des Gesamtprojekts in deutscher und englischer Sprache.

Die detaillierten Ergebnisse der einzelnen Arbeitspakete (AP) finden sich auf den Downloadseiten, die über alle APs die ausführlichen AP-Abschlussberichte, die AP-Kurzfassungen in deutscher Sprache sowie die Executive Summaries der APs in englischer Sprache zum Download anbieten. Außerdem gibt es für jedes Arbeitspaket eine spezielle AP-Downloadseite, die alle offiziellen Ergebnisse des jeweiligen APs zum Download zur Verfügung stellt.

http://ressourcen.wupperinst.org/downloads/index.html

 

Projekthomepage:

ressourcen.wupperinst.org

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