Megatrends in der MINT-Förderung

Welche Megatrends werden relevant für eine gezielte Bildungsförderung im Bereich Mathematik und Informatik, Naturwissenschaft und Technik? Mit dieser Fragestellung wurde das IZT von "Zukunft durch Innovation.NRW" betraut. Dies ist das größte Netzwerk zur Förderung des MINT-Nachwuchses. In einem Video visualisierte der Auftraggeber anschließend die vier wichtigsten vom IZT identifizierten Megatrends.
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Megatrends in der MINT-Förderung
2015
Matrix GmbH & Co. KG für zdi - Zukunft durch Innovation

Beschreibung

Mit der Studie wurden zukünftige relevante Entwicklungen und Herausforderungen für das Tätigkeitsfeld von Unternehmen, wissenschaftlichen Einrichtungen und wissenspolitischen Akteuren im MINT-Bereich identifiziert, beschrieben und bewertet. Hierzu zählen beispielsweise der demografische Wandel, strukturelle Veränderungen in der Wirtschafts- und Arbeitswelt sowie der Klimawandel und die Ressourcenverfügbarkeit. Maßgeblich dabei ist deren kurzfristige und langfristige Relevanz für die Ausrichtung und Gestaltung der Bildungsförderung in den MINT-Bereichen.

Zum Auftraggeber:

zdi steht für „Zukunft durch Innovation.NRW“ und ist mit rund 2700 Partnern aus Wirtschaft, Schule und Hochschule das größte Netzwerk zur Förderung des MINT-Nachwuchses. Jährlich nehmen rund 300.000 SchülerInnen an den Angeboten der bereits 43 zdi-Zentren und 24 zdi-Schülerlabore teil. Koordiniert wird zdi vom Wissenschaftsministerium NRW. Weitere landesweite Partner sind unter anderem das Schulministerium, das Wirtschaftsministerium und die Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit. Weitere Informationen unter www.zdi-portal.de.

Weitere Infos

Die IZT-Studie "Megatrends in der MINT-Förderung" ist vom Auftraggeber "Matrix GmbH & Co. KG für zdi - Zukunft durch Innovation.NRW" nicht für eine Veröffentlichung vorgesehen.

Der Jahresbericht 2015 des IZT enthält eine kurze Zusammenfassung der Projektergebnisse:
Werden weiterhin mehr AbsolventInnen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) benötigt? Welche Megatrends prägen die Nachfrage? Das IZT identifizierte entscheidende Megatrends: z.B. die Technologisierung der Lebens- und Arbeitsbereiche (selbstfahrende Autos, Industrie 4.0) sowie auch die Ressourcenverknappung von Kupfer bis Sand, da es hier kluger technischer Ersatzstrategien bedarf. Ein weiterer entscheidender Megatrend ist der demografische Wandel, da dieser ein Gesundheits- und Pflegesystem mit technisch gestützten Konzepten begünstigt. Auch ist der Megatrend Klimawandel zu nennen, der rasches Gegensteuern und intelligente Anpassungsstrategien erfordert.

Projektleiterin Michaela Evers-Wölk diskutierte am 9. März 2015 mit NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze: Foto 1 und Foto 2. Weitere Pressefotos finden Sie im Archiv 2015, zdi-Forum.

Weitere Informationen zum Projekt erhalten Sie auch im IZT-Youtube-Kanal.

 

 

 

 

Publikationen