Nachhaltigkeit und Parlamente (2)

Auf einer breiten empirischen Basis entwickelten WissenschaftlerInnen Optionen für die Ausgestaltung und Weiterentwicklung von Institutionen und Instrumenten, damit in Zukunft Nachhaltigkeitsaspekte noch stärker als bisher in der politischen Arbeit und der Gesetzgebung Berücksichtigung finden konnten. Im Zuge der zweiten Projektphase wurden vom IZT in Kooperation mit der Forschungsstelle Umweltpolitik an der Freien Universität (FFU) ausgewählte Praxisbeispiele und Ansätze vertieft untersucht. Darauf aufbauend konnten Vorschläge entwickelt werden, in welcher Hinsicht Nachhaltigkeitspolitik im Deutschen Bundestag gefestigt, unterstützt und fortentwickelt werden könnte. Basierend auf den Projektergebnissen legte der Auftraggeber eine Publikation vor. Diese steht zum Download bereit.
Foto: Parlamentarischer Beirat für nachhaltige Entwicklung
Institutionen und Verfahren parlamentarischer Nachhaltigkeitspolitik (2. Phase) im Rahmen des TA-Vorhabens »Nachhaltigkeit und Parlamente«
2011 - 2012
Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim deutschen Bundestag (TAB)

Beschreibung

Weitere Informationen zum Forschungsprojekt:

In der Folge des »UN-Erdgipfels« 1992 in Rio sind weltweit vielfältige Aktivitäten in Politik und Gesellschaft in Gang gekommen. Dabei hat sich gezeigt, dass die politische Wahrnehmung und Umsetzung des Nachhaltigkeitsziels eine Herausforderung für die etablierten Verfahren und die arbeitsteilige Organisation von Regierungen und Parlamenten ist: Es müssen langfristige gesellschaftliche Entwicklungstrends und Effekte von politischen Maßnahmen identifiziert und berücksichtigt werden.

In der ersten Projektphase (Siehe abgeschlossenes Projekt „Überblick von Institutionen und Verfahren parlamentarischer Nachhaltigkeitspolitik“) wurde ein Gesamtüberblick und erste exemplarische Fallanalysen durchgeführt. Die Bestandsaufnahme hat die Legislativen der EU-Mitgliedsstaaten, ausgewählter außereuropäischer Staaten sowie der deutschen Länder berücksichtigt. Hier wurde herausgearbeitet, wie in diesen Parlamenten institutionelle Innovationen und Lernprozesse angestoßen wurden.

Im Zuge der zweiten Projektphase wurden vom IZT in Kooperation mit der FFU ausgewählte Praxisbeispiele und Ansätze vertieft untersucht. Darauf aufbauend sind Vorschläge entwickelt worden, in welcher Hinsicht Nachhaltigkeitspolitik im Deutschen Bundestag gefestigt, unterstützt und fortentwickelt werden könnte. Hiermit sind Perspektiven für „RIO +20“ analysiert und geklärt worden. Thomas Petermann und Maik Poetsch vom Auftraggeber TAB haben darauf basierend eine Publikation vorgelegt.

Weitere Infos

PUBLIKATION:

Petermann, Thomas und Poetsch, Maik (2012):
Nachhaltigkeit und Parlamente – Bilanz und Perspektiven Rio+20. TAB-Arbeitsbericht Nr. 155. Berlin. Summary in English

Publikationen