Gemeinschaftlich Wohnen - Laborstadt Potsdam

Gemeinsam mit der Stadt Potsdam geht ein Forschungskonsortium zwei Fragen nach. Erstens: Welche Möglichkeiten bieten neue Formen des gemeinschaftlichen Wohnens für die Stadtentwicklung? Zweitens: Mit welchen Instrumenten könnten diese neuen Wohnformen gefördert und umgesetzt werden? Bundesweit werden neue Wohnformen analysiert. Als Laborstadt wurde Potsdam ausgewählt.
Potsdamer Bauprojekt "HolzHaus am Waldpark" / Architektur: Scharabi GbR / Rendering: Render-Manufaktur GbR
Von Pionieren zur städtischen Praxis – Potenziale gemeinschaftlichen Wohnens zur Lösung demografischer und sozialer Herausforderungen. Laborstadt Potsdam
2016 - 2019
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Förderprogramm: Sozial-ökologische Forschung (SÖF)

Difu - Deutsches Institut für Urbanistik gemeinnützige GmbH
Plan und Praxis GbR Ingenieurbüro für Stadt- und Regionalentwicklung

Beschreibung

Weitergehende Informationen bietet auch die Internetpräsenz dieses Projektes

Ergänzende Projektbeschreibung:

Projekte und Initiativen zum gemeinschaftlichen Wohnen leisten einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung von nachhaltigen Wohn- und Lebenskonzepten in der Stadt. Indem sie sich aktiv an der Gestaltung ihres Wohnumfelds beteiligen und Prinzipien und Werte wie Solidarität, Demokratie und Nachhaltigkeit im Wohnumfeld aber auch in der Nachbarschaft bzw. im Stadtteil vertreten nehmen sie eine Pionierrolle ein.

Als Fallbeispiel wurde die Stadt Potsdam ausgewählt. Gemeinsam mit der Stadt sowie weiteren Praxispartnern vor Ort wird untersucht, welche Möglichkeiten neue Formen des gemeinschaftlichen Wohnens für die Stadtentwicklung in Potsdam bieten und mit welchen Instrumenten sie gefördert und umgesetzt werden können.

Folgende Forschungsfragen werden bearbeitet:

  • Welche sozialen, ökologischen und ökonomischen Potenziale weisen gemeinschaftliche Wohnformen auf?
  • Wie wird in unterschiedlichen Städten mit dem Thema gemeinschaftliches Wohnen umgegangen? Ist es dort Bestandteil der kommunalen Wohnungspolitik?
  • Welche Koordinationsmechanismen werden in den Städten eingesetzt, um gemeinschaftliches Wohnen zu fördern?
  • Welche Synergiepotenziale weisen Projekte zum gemeinschaftlichen Wohnen auf (z. B. Kombination von Wohnen mit Formen gemeinsamer Vereinstätigkeit, Quartiersarbeit, gegenseitiger Unterstützung)? Wie können diese Synergien gezielt ausgebaut werden?

Publikationen

  • 2018

  • Henseling, Christine; Krauß, Norbert; Wieland, Simon; Jänicke, Clemens; Specht, Alexandra; Behrendt, Siegfried; Bodelschwingh, Arnt von (2018): Soziale, ökologische und ökonomische Effekte und Potenziale gemeinschaftlicher Wohnformen. IZT - Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung. Berlin.

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  • Henseling, Christine; Behrendt, Siegfried; Krauß, Norbert; Specht, Alexandra; Bodelschwingh, Arnt von; Wieland, Simon; Jänicke, Clemens (2018): Fallbeispiel 1: LaVidaVerde. Arbeitspapier im Rahmen des BMBF-Forschungsvorhabens "Von Pionieren zur städtischen Praxis - Potenziale gemeinschaftlichen Wohnens zur Lösung demographischer und sozialer Herausforderungen". IZT - Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung. Berlin.

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