Pervasive Computing in der vernetzten medizinischen Versorgung

Ziel des Projekts war die fallbasierte Analyse von Chancen und Risiken, die sich aus der Nutzung von Technologien des Pervasive Computing in der integrierten medizinischen Versorgung für verschiedene Anwendungs- und Interessengruppen ergeben. Handlungsoptionen und -bedarfe wurden für Anbieter von Dienstleistungen im Gesundheitssystem sowie politische Entscheidungsträger aufgezeigt.
Pervasive Computing in der vernetzten medizinischen Versorgung
2005 - 2008
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) (Förderkennzeichen: 16I1546)

Beschreibung

"Interdisziplinäre Nachwuchsgruppe im Rahmen der Innovations- und Technikanalyse"

Ziel des Projekts PerCoMed ist die fallbasierte Analyse von Chancen und Risiken, die sich aus der Nutzung von Technologien des Pervasive Computing in der integrierten medizinischen Versorgung für verschiedene Anwendungs- und Interessengruppen ergeben. Handlungsoptionen und -bedarfe werden für Anbieter von Dienstleistungen im Gesundheitssystem sowie politische Entscheidungsträger aufgezeigt.

Im Rahmen des Projekts werden praxisbezogene Fallstudien mit der Neurologischen Klinik der Rhön-Klinikum AG in Bad Neustadt/Saale durchgeführt. In einer ersten Fallstudie werden die Potenziale pervasiver Technologien in der Versorgung akuter Herz-Kreislauf-Erkrankungen, in einer zweiten Fallstudie diejenigen im Umgang mit Multipler Sklerose (MS) untersucht. Marktbezogenes Technologie-Know-how im Bereich verteilter Informationssysteme mit mobilen Hard- und Softwarekomponenten wird durch den Industriepartner n-Tier construct eingebracht.

Projektbegleitend wird ein Partizipationskonzept entwickelt und umgesetzt. Hierdurch werden die verschiedenen wissenschaftlichen Fachdisziplinen und gesellschaftlichen Interessengruppen in den diskursiven Bewertungsprozess einbezogen. Damit werden die unterschiedlichen Fachterminologien, Erfahrungen und Hintergründe sowie die jeweils zugrundeliegenden Prioritätensetzungen, Ziel- und Wertvorstellungen in das Forschungsprojekt integriert.

Bei der interdisziplinären Zusammenarbeit qualifizierter Nachwuchswissenschaftler/innen werden partizipative Methoden der Innovations- und Technikanalysen eingesetzt und mit dem Methodenbaukasten der Informatik und Wirtschafts- und Sozialwissenschaften kombiniert und weiterentwickelt, um auf dieser Basis sowohl sozial verträgliche als auch ökonomisch tragfähige technische Systeme für die Gesundheit zu entwickeln.

Weitere Infos

Weitere Informationen zum Projekt PerCoMed finden Sie unter www.percomed.de

Publikationen