Service-Engineering im Gesundheitswesen

Das Forschungsprojekt strebte drei Ziele an: 1.) Adaption und Dokumentation einer Methodik zur systematischen Entwicklung innovativer Dienstleistungen im Gesundheitswesen, 2.) Anwendung dieser Methodik in einem gruppenübergreifenden Netzwerk aus Akteuren und Multiplikatoren des Gesundheitswesens, 3.) Entwicklung von innovativen Dienstleistungen für das Gesundheitswesen. Zwei konkrete Dienstleistungsprojekte wurden über das Projektende hinaus von externen Arbeitsgruppen weiterentwickelt.
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Service-Engineering im Gesundheitswesen unterstützt durch ein Wissens- und Erfahrungsnetzwerk sowie eine Informations- und Kommunikationsplattform
2001 - 2004
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Das IZT kooperierte in diesem Projekt als Unterauftragnehmer mit der BSG - Berliner Schule für Gesundheit, einer selbständigen Tochtergesellschaft der Ärztekammer Berlin, sowie mit dem Lehrstuhl für Gesundheitspolitik und Gesundheitsmanagement an der Universität Witten/ Herdecke als weiterem Unterauftragnehmer.

Die Arbeitsschwerpunkte des IZT lagen in der Konzeption der Website, in der wissenschaftlichen Methodenberatung - inkl. Adaption der in der Literatur verfügbaren Ansätze zum Service-Engineering - sowie in der Konzeption und Moderation des "Ideenmarktes".

Beschreibung

Das Forschungsprojekt strebte drei übergeordnete Ziele an:

  • Adaption und Dokumentation einer Methodik zur systematischen Entwicklung innovativer Dienstleistungen im Gesundheitswesen,
  • Anwendung dieser Methodik in einem gruppenübergreifenden Netzwerk aus Akteuren (und Multiplikatoren) des Gesundheitswesens,
  • Entwicklung von innovativen Dienstleistungen für das Gesundheitswesen.

Auf der methodischen Ebene ging es um die Weiterentwicklung der bislang fast ausschließlich betriebswirtschaftlichen Ansätze des Service-Engineering. Diese mussten an die spezifischen Anforderungen eines heterogenen Gesamtsystems "Gesundheitswesen" angepasst werden.

Inhaltlich ging es um die Entwicklung neuartiger, bedarfs- und wettbewerbsorientierter Dienstleistungen, die vorzugsweise kooperativ bzw. akteursgruppenübergreifend konzipiert und angeboten werden sollten.

Nach der Identifikation möglicher Handlungsfelder im deutschen Gesundheitswesen wurden mit Hilfe eines Think-Tanks aus hochkarätigen Akteuren Ideen für innovative Dienstleistungen entwickelt. Diese wurden mit mehreren Online-Befragungen priorisiert und die attraktivsten bei einem "Ideenmarkt" dem sogenannten "Wissens- und Erfahrungsnetzwerk" des Projektes zur Ausarbeitung angeboten. Im Endeffekt wurden zwei konkrete Dienstleistungsprojekte über das Projektende hinaus von externen Arbeitsgruppen weiterentwickelt.

Publikationen