Service Engineering in der Wohnungswirtschaft

Ziel des Projektes war es, neue Dienstleistungen für die Wohnungswirtschaft zu entwickeln. Denn die Rahmenbedingungen für die unternehmerische Wohnungswirtschaft haben sich in den letzten Jahren stark verändert. Beispiele hierfür sind der strukturelle Leerstand vor allem in den neuen Bundesländern und das Problem der "überforderten Nachbarschaften" in sozialen Brennpunkten. Den Dienstleistungen "rund um das Wohnen" wird vor diesem Hintergrund eine immer größere Bedeutung zugesprochen. Beispiele für neuere Serviceangebote der Wohnungswirtschaft sind etwa: Concierge-Service, Schuldnerberatung, Reparaturdienste, Mietertickets. Zusätzliche Serviceangebote versprechen für die Wohnungswirtschaft u.a. höhere Zufriedenheit und Bindungsbereitschaft der Bewohner, weniger soziale Probleme in den Wohngebieten, sinkende Leerstands-, Fluktuations- und Bestandspflegekosten sowie neue Geschäfts- und Ertragsfelder.
Service Engineering in der Wohnungswirtschaft
2001 - 2004
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
  • verschiedene Unternehmen der Wohnungswirtschaft
  • Lehrstuhl für Marketing und Konsum der Universität Hannover (muk)
  • Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW)

Beschreibung

Dieses Projekt untersuchte die Wohnungswirtschaft als einem bedeutenden Akteur in der Dienstleistungsgesellschaft. "Service Engineering" ist ein moderner Ansatz zur Kreierung von neuen Dienstleistungen. Die Rahmenbedingungen für die unternehmerische Wohnungswirtschaft haben sich in den letzten Jahren stark verändert. Beispiele hierfür sind der strukturelle Leerstand vor allem in den neuen Bundesländern und das Problem der "Überforderten Nachbarschaften" in sozialen Brennpunkten. Den Dienstleistungen "rund um das Wohnen" wird vor diesem Hintergrund von den Projektpartnern aus der Wohnungswirtschaft eine immer größer werdende Bedeutung zugesprochen. Beispiele für neuere Serviceangebote der Wohnungswirtschaft sind etwa: Concierge-Service, Schuldnerberatung, Reparaturdienste, Mietertickets.

Zusätzliche Serviceangebote versprechen für die Wohnungswirtschaft u.a. höhere Zufriedenheit und Bindungsbereitschaft der Bewohner, weniger soziale Probleme in den Wohngebieten, sinkende Leerstands-, Fluktuations- und Bestandspflegekosten, neue Geschäfts- und Ertragsfelder. Solche zusätzlichen Angebote rund um das Kerngeschäft gelten als wichtiges wettbewerbsstrategisches Instrument, das zu einer verbesserten Profilierung der Unternehmen auf den regionalen Märkten führen kann.

Als methodisches Rahmenkonzept lag dem Forschungsvorhaben ein Vorgehen zugrunde, in dem zwischen den Phasen "Service Creation", "Service Design" sowie der eigentlichen operativen Phase des "Service Management" unterschieden wird.

Publikationen