Jugend und Mobilität

Das IZT untersuchte speziell in der Region Potsdam jugendspezifische Mobilitätsstile und mobilitätsbezogene Lebensstildimensionen Jugendlicher und junger Erwachsener. Daraus wurden Erkenntnisse über attraktive Mobilitätsalternativen jenseits der ausschließlichen PKW-Nutzung gewonnen. Insbesondere sollten verkehrsträgerübergreifende Angebote in Pilotprojekten erprobt werden.
© pixabay
U.MOVE - Jugend und Mobilität. Mobilitätsstilforschung zur Entwicklung zielgruppenspezifischer intermodaler Mobilitätsdienstleistungen für Jugendliche
2000 - 2001
Bundesministerium für Bildung und Forschung
  • SFZ - Sekretariat für Zukunftsforschung
  • DJI - Deutsches Jugendinstitut
  • ILS - Institut für Landes- und Stadtentwicklung des Landes Nordrhein-Westfalen
  • Bahn AG
  • Verkehrsbetriebe Potsdam

Beschreibung

In einem dreijährigen Verbundprojekt untersuchten sieben Projektpartner seit 8/1998 individuelle Motive, jugendspezifische Mobilitätsstile und mobilitätsbezogene Lebensstildimensionen Jugendlicher und junger Erwachsener Ergebnis des Projektes sind Erkenntnisse über attraktive Mobilitätsalternativen jenseits der ausschließlichen PKW-Nutzung. Insbesondere sollen verkehrsträgerübergreifende Angebote in Pilotprojekten erprobt werden.

Das Teilprojekt des IZT bezog sich auf die Region Potsdam und wurde in enger Kooperation mit dem SFZ und den ViP - Verkehrsbetrieben in Potsdam durchgeführt. Den wichtigsten methodischen Zugang bildeten Tiefeninterviews mit Jugendlichen aus der Region. Ein gemeinsam vom IZT, SFZ, DJI und ILS entwickelter und mit den Erhebungsregionen (Dortmund, Greifswald, Passau) abgestimmter qualitativer Leitfaden hatte zwei Ziele zu erfüllen: 1. Überprüfung von „Mobilitätsanspruchstypen“ aus der schriftlichen Repräsentativbefragung der ersten Projektphase und 2. Testung der Interessenlage und Erhebung des Ideenhorizonts zu zwei konkreten regionalen Produktentwicklungsprojekten der ViP (Disco-Nacht-Shuttle „Nightrider“ und DAB-Info-Screens). Die Interviews wurden in strukturierter Form dokumentiert, wobei Paraphrasierungen in der Ich-Form zur Anwendung kamen, die den individuellen sprachlichen Ausdruck der jeweiligen Jugendlichen möglichst original erhalten sollten.

Die Gesamtauswertungen des Projektes konnten Ende des Jahres 2001 abgeschlossen werden. Bei den Potsdamer Verkehrsbetrieben werden mit Hilfe der Interviewergebnisse bereits konkrete Verkehrsangebote für Jugendliche konzipiert. Der Abschluss des Gesamtprojektes ist für März 2002 vorgesehen. Eine umfassende Publikation der Ergebnisse ist anschließend geplant.

Publikationen