Umweltengagement

Für das Umweltbundesamt untersuchte das IZT, mit welchem Typ moderierter Gruppendiskussionen die Umweltverbände die in weiten Bevölkerungskreisen vorhandenen vielfältigen Potentiale für umweltpolitisches Handeln mobilisieren können (Spenden, Mitarbeit, punktuelles Engagement usw.). Dazu wurden unter anderem "Best Practice"-Studien zum "Empowerment" in Umwelt- und Naturschutzverbänden auch anderer Staaten analysiert und mehrere "Fokus-Gruppen" mit unterschiedlichen Zielgruppen durchgeführt, um diese Methode zu optimieren. Der vollständige Titel des Projektes lautet: "Motivation in der Bevölkerung, sich für Umweltthemen zu engagieren - Eine qualitative Studie mit Fokus-Gruppen".
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Motivation in der Bevölkerung, sich für Umweltthemen zu engagieren - Eine qualitative Studie mit Fokusgruppen
2003 - 2005
Umweltbundesamt

Beschreibung

In weiten Kreisen der Bevölkerung sind vielfältige Potentiale für umweltpo-litisches Engagement vorhanden. Hierzu zählen beispielweise Spenden, Mitgliedschaft, Mitarbeit, punktuelles Engagement usw. Nun gilt es vor allem für zivilgesellschaftliche Akteure (Naturschutz- und Umweltverbände usw.), diese Potentiale zu mobilisieren.

In diesem Kontext untersuchte das IZT für das Umweltbundesamt, mit welchem Typ moderierter Gruppendiskussionen (insb. Fokusgruppen) die Umweltverbände in die Lage kommen können, die unterschiedlichen Bereitschaften bei unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen zu erkennen und zu mobilisieren. Neben dieser methodischen Dimension ging es in dem Projekt um die Ermittlung von Chancen und Barrieren für die Mobilisierung des Umweltengagements in der Bevölkerung. Hierfür wurden unter anderem "Best Practice-Beispiele" zum "Empowerment" in Umwelt- und Naturschutzverbänden in Deutschland und auch anderen Staaten analysiert. Im Zentrum des Projekts stand die Durchführung von mehreren Fokusgruppen mit unterschiedlichen Zielgruppen, um diese favorisierte Methode für die ökologischen Organisationen zu optimieren und ihren Bedar-fen und Möglichkeiten anzupassen.

Angestrebtes Ergebnis war u.a. die Ausarbeitung eines Leitfadens für die Anwendung von Fokusgruppen im Umwelt- und Naturschutzbereich Darüber hinaus wurde ein Entwurf von Handlungsvorschlägen zur Mobilisierung von Engagementpotenzialen durch Umwelt- und Naturschutzverbände sowie für die Umweltkommunikation durch BMU/UBA/BfN vorgelegt. Schließlich bestand die Absicht, die Ergebnisse im Rahmen eines Schlussworkshops zur Diskussion zu stellen.

Publikationen