Nachhaltigkeit und Transformation

Ressourcen


Ressourcen sind essentielle Grundlage für das Leben und die Wirtschaftsweise der Menschen. Als biotische oder abiotische Rohstoffe sind sie unverzichtbare Inputfaktoren für natürliche und anthropogene Stoff- und Wirtschaftskreisläufe. Als Wasser, Boden, Luft oder biologische Vielfalt sind sie zudem unverzichtbar als Aufnahmemedien und als funktionale Bestandteile der natürlichen Regeneration und Reproduktion. Mit wachsendem Wohlstand und zunehmender Verbreitung der Menschen steigt die Ressourcennutzung sowohl hinsichtlich der Entnahme als auch bezüglich der Schädigung von Ressourcen.

Dimension und Entwicklung der Ressourcennutzung lassen sich anhand der beiden Indikatoren Materialaufwand und Rohstoffproduktivität veranschaulichen: So lag im Jahr 2008 der gesamte Materialaufwand Deutschlands bei ca. 76 t pro Person. Besonders relevante sind hierbei der Braunkohleabbau und die Materialverbräuche durch Importe. Die Rohstoffproduktivität zeigt als Verhältnis von Bruttoinlandsprodukt zu eingesetzten abiotischen Primärmaterial, dass die Ressourceneffizienz aufgrund des Wirtschaftswachstums zwar seit 1994 um ca. 50% gestiegen ist, bis 2020 jedoch eine Erhöhung um weitere 50% notwendig ist, wenn die deutschen Nachhaltigkeitsziele erreicht werden sollen.

Forschungsziel ist daher eine Ressourcenwende, die nicht nur die Ressourceneffizienz erhöht sondern auch einen tatsächlichen Beitrag zur Ressourcenschonung leistet und sich dabei am normativen Rahmen der Nachhaltigkeit orientiert. Darum integriert die Ressourcenforschung am IZT ökologische, ökonomische und soziale Folgen. Hierunter fallen die Folgen durch die Gewinnung, dem Handel und die Verarbeitung von Rohstoffen sowie durch die Nutzung kritischer Rohstoffe in Produkten mit strategischer Relevanz. Ein Beispiel der Integration unterschiedlicher Perspektiven ist eine Studie des IZT zur Gewinnung von Coltan und dessen Nutzung als Tantal in Handys.

Untersucht werden so unterschiedliche Technologien wie Fotovoltaik, aufladbare Akkus bis hin zu Mehrwegflaschen und ePaper. Daraus entwickelte Handlungsansätze reichen von der ressourceneffizienten Produktentwicklung wie Dünnschichtsolarzellen oder der Vereinheitlichung der Mobilfunksysteme über die Kennzeichnung ressourcenschonend hergestellter Produkte wie solarthermische Absorber bis hin zur ressourcen-ökonomischen Bilanzierung wie den Vergleich zwischen ePaper und Printmedien.

Wesentliche Forschungsschwerpunkte sind Stoffstromanalysen, kritische und strategische Materialien sowie Rohstoffe für Zukunftstechnologien. Stoffstromanalysen stellen dabei die zentrale Grundlage für die Entwicklung von Ressourcenstrategien. Zur Bewertung einzelner Rohstoffe, nutzt das IZT eine eigene Methodik zur Bestimmung der Kritikalität. Hierauf können Szenarien über zukünftige Bedarfe, Nutzungskonkurrenzen, Verfügbarkeiten oder notwendige Substitutionen aufbauen.

Projekte

© shutterstock/rawpixel.com

Re-Use Berlin 2019

Das Projekt zielt darauf ab, den Gebraucht­warenmarkt in Berlin durch zahlreiche Maßnahmen attraktiver zu machen. mehr...
2019
 Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Berlin
© mekcar/stock.adobe.com

Recycling im Zeitalter der Digitalisierung

Eine Novelle des Elektronikgerätegesetzes steht an. Im Vorfeld untersucht das IZT, wie Smartphones, Tablets & Co. in größeren Mengen und hochwertiger recycelt werden können. Im Mittelpunkt stehen kritische Metalle und flammgeschützte Kunststoffe. mehr...
2018 - 2019
Naturschutzbund Deutschland (NABU)
© Pixabay

Qualitätsgemeinschaft Reparatur Berlin - Machbarkeitsstudie

Unter welchen Bedingungen könnte im Berliner Handwerk ein Reparatur-Netzwerk aufgebaut und betrieben werden? Zu dieser Fragestellung erstellt das IZT eine Machbarkeitsstudie. mehr...
2018
Handwerkskammer Berlin
Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Berlin
© Philipp Pohlmann/PIXELIO

Zukunftsstadt: Innovationen für Klimaresilienz und Bioökonomie

Wie können Städte und Umland-Gemeinden zusammenarbeiten, um eine dezentrale Energiewende und die Nutzung von Biomasse nachhaltig zu gestalten? Wie können Städte und Gemeinden gleichzeitig wirksamen Schutz vor Extremwetterereignissen aufbauen? Diese Fragen stehen im Zentrum dieses Verbundprojektes. mehr...
2018 - 2021
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
© lantapix/Adobe Stock

Mais & Co. - fundiert über Bioökonomie kommunizieren

Am Beispiel der nachwachsenden Rohstoffe Mais und Sida untersucht dieses Verbundprojekt Perspektiven des Wirtschaftszweigs "Bioökonomie". Die WissenschaftlerInnen wollen eine wissensbasierte Meinungsbildung und Kommunikation anstoßen. mehr...
2018 - 2020
BMBF
© Olivier Le Moal - Fotolia.com

Trendradar Ressourcenpolitik

Das IZT identifiziert mit Methoden der Zukunftsforschung ressourcenpolitisch relevante Trends in der Gesellschaft. Anschließend bewerten WissenschaftlerInnen diese Trends hinsichtlich ihrer Effekte auf das Weltklima und den Ressourcenverbrauch. Ziel des Projektes ist es, dem Umweltbundesamt geeignete ressourcen- und klimapolitische Maßnahmen vorzuschlagen. mehr...
2017 - 2021
Umweltbundesamt (UBA)
© Tesvolt

Energiespeicher für die Fertigung kleiner und mittlerer Unternehmen

Diese Studie unterzog drei dezentrale stationäre Energiespeicherlösungen einer vergleichenden ökologischen und ökonomischen Bewertung. Der Schwerpunkt lag auf der industriellen Fertigung in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). mehr...
2017
VDI Zentrum Ressourceneffizienz GmbH (VDI ZRE)
© VDI ZRE

"RessourcenScout": Ausbildungsmodul für Azubis

Auszubildende sollen ab 2017 lernen, als "RessourcenScouts" in ihren Betrieben zu mehr Ressourcenschonung und -effizienz beizutragen. Ein entsprechendes Ausbildungsmodul wurde im Projekt erarbeitet. mehr...
2016
Mittelstandsinitiative Energiewende und Klimaschutz
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Klimawirkung der Ressourcenpolitik modellieren

Dieses Projekt identifiziert relevante technologische Trends und bewertet deren oftmals ambivalente Auswirkungen auf die Ressourcennutzung und auf das Klima. mehr...
2016 - 2019
Umweltbundesamt (UBA)
© Vangerow GmbH / M. Migliazzi

Evolution2Green: Mit Strategie zur Green Economy

Dieses Projekt zielt auf eine ganzheitliche Strategie, um das Wirtschaftssystem hin zu einer Green Economy zu transformieren. Wirtschaftliches Wachstum soll mit ökologischer Nachhaltigkeit und sozialer Gerechtigkeit einhergehen. mehr...
2015 - 2018
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Förderprogramm: Sozial-ökologische Forschung (SÖF)
© IZT

Bildung für Ressourcenschonung und Ressourceneffizienz (Netzwerk)

Das Netzwerk "Bildung für Ressourceneffizienz und Ressourcenschonung" bleibt über das Ende der ersten Projektförderung hinaus bis 2019 bestehen. Es entwickelt Bildungsmaterialien und organisiert Netzwerkkonferenzen. mehr...
2015 - 2019
VDI Zentrum für Ressourceneffizienz GmbH (VDI ZRE)
© MINT-EC

LehrRess – Unterstützung von Bildungsträgern im Bereich der Ressourceneffizienz

Dieses Projekt entwickelt, testet und verbreitet Lehrmaterialien zur beruflichen Bildung. Dabei orientieren sich die Materialien an den Handlungs- und Gestaltungsfeldern des deutschen Programms für Ressourceneffizienz (ProgRess). mehr...
2015 - 2019
VDI Zentrum Ressourceneffizienz GmbH (VDI ZRE)
© http://images-of-elements.com

Ersatz für kritische Rohstoffe der Umwelttechnik

Das Projekt untersuchte, bewertete und entwickelte Substitutionsstrategien, damit Umwelttechnologien nicht an Rohstoff-Knappheit scheitern. mehr...
2014 - 2017
Umweltbundesamt
© IZT/Lena Ganssmann

Automation 2025+

Erneut beauftragte der ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik und Elektronikindustrie das IZT, für die Mitgliedsfirmen im Bereich Automation eine integrierte Roadmap zu erarbeiten. Diesmal standen die folgenden beiden Zukunftsfelder im Mittelpunkt: die industrielle Biotechnologie und das Recycling von Materialien als Rohstoffquelle. Der Zeithorizont ist bis zu den Jahren 2025+ aufgespannt. mehr...
2013 - 2015
ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik und Elektronikindustrie e.V.
© crowdcar.de

Bildung für Ressourcenschonung und Ressourceneffizienz

Das Forschungsprojekt "BilRess" entwickelte eine Roadmap mit dem Ziel, die Themen Ressourcenschonung und Ressourceneffizienz in allen Bildungsbereichen verankern. mehr...
2012 - 2016
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) + Umweltbundesamt
© CC0 / pixabay

Ressourcenschonung durch grüne Zukunftstechnologien

Im Auftrag des Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) identifizierte das IZT "grüne" Zukunftstechnologien, die einerseits einen hohen Umweltnutzen versprechen und bei denen andererseits Rohstoff-Engpässe prognostiziert werden. Die Kurzstudie gewann anschließend einen Überblick über Unternehmen, die besonders am schonenden Umgang mit Ressourcen interessiert sind und ressourcenschonende „grüne“ Zukunftstechnologien und entsprechende, auf ihnen beruhende, Produkte entwickeln herstellen und am Markt anbieten. mehr...
2011
Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU)
© CC0 / pixabay

Green-IT-Wissen für SchülerInnen und für schulische IT-Administratoren

Wie sieht ressourceneffiziente und klimaschonende Informationstechnik für Schulen aus? Wie können Schülerinnen und Schüler Wichtiges über "Green IT" lernen? Um diese Fragen drehte sich das vom Umweltbundesamt in Auftrag gegebene Projekt. mehr...
2011 - 2013
Umweltbundesamt

Grüne Software

Dieses Vorhaben analysierte aktuelle Entwicklungen bei Softwarearchitekturen und lotete die Potenziale "grüner" Software aus. mehr...
2011 - 2013
Umweltbundesamt
© http://images-of-elements.com

Wie kritisch ist die Rohstoffversorgung der deutschen Wirtschaft bis 2030?

Die KfW-Bankengruppe hatte das IZT beauftragt, metallische und mineralische Rohstoffe zu identifizieren, deren Versorgungslage sich als besonders schwierig erweisen könnte. mehr...
2011 - 2012
KfW Bankengruppe (Kreditanstalt für Wiederaufbau)
© Clemens Pfeiffer, 1190 Wien / Wikipedia CC BY-SA 3.0

Ökologischer Vergleich von Print- und Online-Medien

Die Umwelteffekte von Druckerzeugnissen wie Büchern, Zeitungen und Versandhauskatalogen werden seit Jahren wissenschaftlich untersucht. Bei Online-Medien hingegen fehlen derartige Forschungsarbeiten. Am Ende dieses Forschungsprojekts lieferte das IZT verlässliche Vergleichsdaten, dies könnte die Diskussion versachlichen. mehr...
2011 - 2012
Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau VDMA
© Airbus Group

Sustainable Value in der Flugzeugindustrie

Die monetäre Bewertung der Umweltleistung von Unternehmen stand bisher im Fokus der Forschergruppe "Sustainable Value Reasearch" und des IZT. In diesem Projekt jedoch wurde der Ansatz erstmals auf Produkte und Dienstleistungen übertragen. Dank der Unterstützung des Flugzeugbauers EADS, war beispielhaft ein erster Vergleich der Umweltleistung verschiedener Passagiertransportsysteme möglich. mehr...
2011 - 2013
EADS     (Auftragnehmer: Sustainable Value Research Ltd.)
© ibm haustechnik GmbH

RFID-Chips in Großwäschereien

Dieses praxisnahe Forschungsprojekt untersuchte, inwieweit RFID-Chips dazu beitragen können, in Großwäschereien Umweltressourcen wie Wasser und Energie einzusparen. Auch sollten RFID-Chips in der Wäscherei-Branche genutzt werden, um Produktion und Logistik weiter zu optimieren. mehr...
2011 - 2013
Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi)
© Shenzhen Xiaxing Magnet Electronic Co., Ltd.

Rohstoffbedarf der Antriebstechnik

Das IZT entwickelte - zugeschnitten auf Technologien der Antriebstechnik - Rohstoffnachfrageszenarien bis 2030. mehr...
2010
Forschungsvereinigung Antriebstechnik (FVA)
 

Neue Querschnittstechnologien: Innovationssprünge für Ressourceneffizienz

Bisherige Studien zur Ressourceneffizienz zeigten erhebliche Potenziale, machten aber gleichzeitig deutlich, dass deren Erschließung erhebliche Anstrengungen bei der Politik, bei der Wirtschaft und auch bei den Anwendern erfordert. Die IZT-Studie sollte daher Maßnahmen identifizieren, mit denen das Ressourceneffizienzpotenzial beschleunigt erschlossen werden kann. mehr...
2009 - 2010
VDI Zentrum Ressourceneffizienz
© Pixabay

Biomasse für periphere Räume

Mit der Darstellung einer möglichen Nutzung von Biomasse als alleiniger bzw. anteiliger Energielieferant für die dezentrale Energieversorgung peripherer Räume können Chancen und Möglichkeiten einer verbesserten Daseinsvorsorge und Versorgungssicherheit aufgezeigt werden. Bedeutend für eine optimierte Biomassenutzung ist dabei ist sowohl die Betrachtung der räumlichen Relevanz und der technischen Anforderungen. mehr...
2009
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)
© Pexels

Ressourcenschonung in der Informations- und Kommunikationstechnik

Das Umweltbundesamt hat das IZT beauftragt, Ressourceneinsparpotentiale im Aktionsfeld Informations- und Kommunikationstechnik aufzuzeigen und Handlungsalternativen zu ihrer Aktivierung zu entwerfen. Eine weitere Aufgabe ist die Schaffung einer Datengrundlage zur Ermittlung ökologischer und ökonomischer Wirkungen für das Aktionsfeld Büro-Arbeitsplätze. Der Auftrag umfasst außerdem die Durchführung einer Fachkonferenz zum Thema „Green durch IT“ im Rahmen der Cebit 2010. mehr...
2009 - 2011
Umweltbundesamt
© Bertel Schmitt/Wikipedia/CC BY-SA 3.0

Autohersteller ressourceneffizient?

In der 2. Auflage dieser internationalen Studie wird in Euro bewertet, wie effizient 17 weltweit führende Autobauer mit Umweltressourcen, Menschen und Kapital wirtschaften. Die Studie vergleicht die Autobauer über den Zeitraum von 1999 bis 2007. Asiatische Hersteller fahren den meisten Europäern voraus. Toyota und BMW behaupten Spitzenposition. Daimler AG schiebt sich auf Platz drei vor. US-Autobauer und FIAT verlieren Anschluss. Indischer Produzent Tata liefert erstmals Daten. mehr...
2009
BMW Group

Material- und Ressourceneffizienz in KMU

Diese Pilotstudie im Auftrag des Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) prüft, ob durch die Anwendung des Sustainable-Value-Ansatzes eine gesteigerte Wahrnehmung und Akzeptanz der Relevanz von Material- und Ressourceneffizienz in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) erreicht wird. mehr...
2008 - 2009
Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
© BASF SE

Sustainable Value in Chemiebranche

In Zusammenarbeit mit den Projektpartnern analysiert das IZT die nachhaltige Wertschöpfung von ausgewählten Unternehmen in der Chemiebranche mit dem Sustainable-Value-Ansatz. In der Betrachtung werden 13 Nachhaltigkeitsindikatoren über einen Zeitraum von vier Jahren bewertet. mehr...
2008 - 2009
BASF SE

Materialeffizienz und Ressourcenschonung

Untersuchung von Stoffströmen, Branchen, Bedürfnisfeldern sowie Entwicklung von Strategien und Instrumenten. mehr...
2008 - 2011
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU)
Umweltbundesamt (UBA)
© Bertel Schmitt/Wikipedia/CC BY-SA 3.0

Wie ressourceneffizient ist die Autoproduktion?

WissenschaftlerInnen untersuchten, wie effizient 16 internationale Autobauer mit Umweltressourcen, Mitarbeitern und Kapital wirtschaften. Toyota und BMW machten das Rennen. mehr...
2008
BMW Group
© Fraunhofer IRB Verlag

Rohstoffbedarf für Zukunftstechnologien

In dem Projekt "Rohstoffbedarf für Zukunftstechnologien" wurde erstmals der Einfluss des Rohstoffverbrauchs in rohstoffsensiblen Zukunftstechnologien auf die zukünftige Rohstoffnachfrage untersucht. mehr...
2007 - 2008
Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi)

Massenhafter Einsatz von RFID-Tags: Prognosen für Umwelt + Entsorgung

Vor dem Hintergrund der rasant zunehmenden Verbreitung von RFID-Lösungen (RFID = Radio Frequency Identification) untersucht das Forschungsprojekt mögliche zukünftige Auswirkungen eines massenhaften Einsatzes von RFID-Tags im Konsumgüterbereich auf die Umwelt und die Abfallentsorgung. mehr...
2007 - 2008
Umweltbundesamt (UBA)
© CC0 / pixabay

Waldvisionen 2100

Vor dem Hintergrund der BMBF-Förderaktivitäten „Forschung für eine nachhaltige Waldwirtschaft“ thematisiert das Projekt "Zukünfte und Visionen Wald 2100. Langfristige Perspektiven von Wald und Landnutzung – Entwicklungsdynamiken, normative Grundhaltungen und Governance" die Zukunft der Wald- und Landnutzung im Jahr 2100 im Spannungsfeld zwischen Globalisierung, nationalem Handeln und Regionalisierung. mehr...
2007 - 2008
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Sustainable-Value in der Landwirtschaft

In dem EU-geförderten Forschungsprojekt SVAPPAS wird der Sustainable-Value-Ansatz erstmals in der Breite für die Nachhaltigkeitsbewertung in der europäischen Landwirtschaft angewandt. mehr...
2007 - 2010
EU-Kommission, FP6
© pixabay

Verbesserung von Rohstoffproduktivität und Ressourcenschonung

In dem Vorhaben sollen für unterschiedliche Schwerpunktfelder Optionen zur Verbesserung der Rohstoffproduktivität und der Ressourcenschonung in Deutschland aufgezeigt werden. mehr...
2006 - 2008
Umweltbundesamt
© Nicole Köhler / http://magdeleine.co

Holzwende 2020+

Mit dem Forschungsprojekt soll ein fundierter Beitrag zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit, Umweltschutz und Beschäftigung bei Unternehmen der forst- und holzwirtschaftlichen Wertschöpfungskette geleistet werden. mehr...
2005 - 2008
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
© pixabay

Wertorientierte Öko-Ratings in Finanzmärkten

In diesem Projekt wird erstmalig die wertorientierte Logik der Finanzmärkte auf Öko-Ratings angewandt. Dafür bewerten wir die Umwelt- und Wirtschaftsleistung börsennotierter Unternehmen und demonstrieren so die Machbarkeit wertorientierter Öko-Ratings unter Praxisbedingungen im großen Maßstab. mehr...
2004 - 2006
Europäische Kommission
© pixabay

Sozial-ökologische Aspekte in Unternehmen managen

Das Projekt "Internationales Forschungsnetzwerk zum Management sozial-ökologischer Aspekte in Unternehmen" wob das IZT stärker in den internationalen wissenschaftlichen Diskurs ein. Neun ausländische Forschungsinstitutionen beteiligten sich am Netzwerk - bis hin zur Yale University. mehr...
2006 - 2011
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) (Sozial-ökologische Forschung)
 

Nachhaltig erfolgreich Wirtschaften

In diesem BMBF-Projekt wurde der neu entwickelte Sustainable-Value-Ansatz erstmals in der Breite auf deutsche Unternehmen angewandt. mehr...
2006 - 2008
Bundesministeriuim für Bildung und Forschung (BMBF)
© Umweltbundesamt

Beiträge zur europäischen Ressourcenstrategie

Die sozialen und ökologischen Effekte und Problembereiche der Ausbeutung von Rohstoffen sind seit Jahren Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen und öffentlicher Debatten. mehr...
2006
Umweltbundesamt
 

Einfluss der Informations- und Kommunikationstechnik auf die ökologische Nachhaltigkeit bis 2020

Dieses Projekt schätzte ab, wie Informations- und Kommunikationstechniken in der EU bis 2020 die Nachhaltigkeit, gemessen anhand der sechs Umweltindikatoren des EU-Gipfels in Göteborg, beeinflussen werden. mehr...
2003 - 2004
Institute for Prospective Technological Studies (IPTS) / Europäische Kommission
 

"Internet der Dinge": Risiken für Gesundheit und Umwelt

Diese Studie zeigte erstmals mögliche Chancen und Risiken des Pervasive Computing auf. Der Schwerpunkt der Untersuchung lag auf Risiken für die menschliche Gesundheit und für die Umwelt. mehr...
2002 - 2003
TA SWISS - Zentrum für Technologiefolgen-Abschätzung beim Schweizerischen Wissenschaftsrat
 

Innovationspfade für eine nachhaltige Informationsgesellschaft

Die Informations- und Kommunikationstechnik ist ein Sektor, der von einer hohen Innovationsgeschwindigkeit geprägt ist und Innovationen in anderen Sektoren wesentlich mitbestimmt. Daher müssen gerade hier die Fähigkeiten der Akteure zur Veränderung, Kooperation und Selbststeuerung am langfristigen Ziel einer nachhaltig zukunftsverträglichen Entwicklung genutzt und verbessert werden. mehr...
2001 - 2006
Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
© pixabay

Kupfer und Blei - Bestand knapper Ressourcen nachhaltig bewirtschaften

Das Ziel des Forschungsprojektes war die nachhaltigere Nutzung der nicht erneuerbaren Grundstoffe Kupfer und Blei. Diese beiden Metalle zeichneten sich schon 1998 durch die relative Knappheit ihrer natürlichen Ressourcen aus. mehr...
1999 - 2002
Volkswagen Stiftung

Publikationen

  • 2009

  • Hahn, Tobias; Figge, Frank; Barkemeyer, Ralf; Liesen, Andrea (2009): Sustainable Value in Automobile Manufacturing. Second edition. An analysis of the sustainability performance of automobile manifacturers worldwide. Leeds,  Marseille  and  Berlin.

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  • Hahn, Tobias; Figge, Frank; Barkemeyer, Ralf; Liesen, Andrea (2009): Sustainable Value in der Automobilproduktion. Eine Analyse der nachhaltigen Performance der Automobilhersteller weltweit. Zweite Auflage. Belfast, Marseille und Berlin.

    Sustainable Value in der Automobilproduktion

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  • Henseling, Christine; Blättel-Mink, Birgit; Clausen, Jens; Behrendt, Siegfried (2009): Wiederverkaufskultur im Internet. Chancen für nachhaltigen Konsum. In: Aus Politik und Zeitgeschichte 32-33, S. 32-38.

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  • Illge, Lydia; Schwarze, Reimund (2009): A Matter of Opinion - How Ecological and Neoclassical Environmental Economists and think about Sustainability and Economics. In. In: Ecological Economics 68 (3), S. 594-604.

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  • Lemken, Thomas; Lucas, Rainer; Acosta, Jose; Bleischwitz, Raimund; Kaiser, Claudia; Krause, Melanie; Ritthoff, Michael; Scharp, Michael; Stürmer, Martin; Wilts, Henning (2009): Verbesserung von Rohstoffproduktivität und Ressourcenschonung. Teilvorhaben 1: Potenzialermittlung, Maßnahmenvorschläge und Dialog zur Ressourcenschonung. Kurzfassung. Umweltbundesamt. Dessau-Roßlau.

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  • Liesen, Andrea; Müller, Frank; Hahn, Tobias; Figge, Frank (2009): Sustainable Value Creation by Chemical Companies. Sustainable Value Research Ltd.. Belfast.

    Sustainable Value Creation by Chemical Companies

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  • Müller, Frank; Andrea Liesen; Max Marwede; Volker Handke; Tobias Hahn; Frank Figge (2009): Der Sustainable-Value-Ansatz in kleinen und mittleren Unternehmen. Konzepte und Erfahrungen aus drei Fallstudien. Berlin: IZT - Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (WerkstattBericht, 107).

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  • 2008

  • Lucas, Rainer; Scharp, Michael (2008): Das rote Gold recyceln. In: factorY - Magazin für Nachhaltiges Wirtschaften. Future e.V. + Effizienzagentur NRW + Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie GmbH: Wuppertal

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  • Marwede, Max; Erdmann, Lorenz; Behrendt, Siegfried (2008): Leitbild-Assessment. Normative Orientierung der Wald- und Landnutzung. im Rahmen des Projektes Zukünfte und Visionen Wald 2100. BMBF-Förderschwerpunkt „Nachhaltige Waldwirtschaft“.

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  • 2007

  • Behrendt, Siegfried; Walter Kahlenborn; Moira Feil; Cornelia Dereje; Raimund Bleischwitz; Ruth Delzeit; Michael Scharp (2007): Seltene Metalle. Maßnahmen und Konzepte zur Lösung des Problems konfliktverschärfender Rohstoffausbeutung am Beispiel Coltan. Dessau: Umweltbundesamt (Texte, 8/2007).

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  • Knoll, Michael; Rupp, Johannes (2007): Stoffliche oder energetische Nutzung?. Nutzungskonkurrenz um die Ressource Holz.Institut f. Klima, Umwelt, Energie GmbH

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  • Behrendt, Siegfried; Walter Kahlenborn; Moira Feil; Cornelia Dereje; Raimund Bleischwitz; Ruth Delzeit; Michael Scharp (2007): Rare metals. Measures and concepts for the solution of the problem of conflict-aggravating raw material extraction - the example of coltan. Dessau-Roßlau: Umweltbundesamt (Texte, 23/07).

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  • 2006

  • Figge, Frank; Tobias Hahn (2006): Managing the Business Case for Sustainability. The integration of social, environmental and economic performance. In: Schaltegger Marcus; Wagner Marcus (Hg.): Managing the Business Case for Sustainability. The Integration on Social, Environmental and Economic Performances. Sheffield, U.K: Greenleaf Publishing, S. 146-164.

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  • Scharp, Michael; Lorenz Erdmann (2006): Sustainable use of copper - Impediments and goal conflicts of consistency, sufficiency and efficiency strategies. In: Gleich, Arnim von; Robert U. Ayres; Stefan Gössling-Reisemann (Hg.): Sustainable metals management. Securing our future - steps towards a closed loop economy. Dordrecht: Springer, S. 355-373.

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  • Figge, Frank; Barkemeyer, Ralf; Hahn, Tobias; Liesen, Andrea (2006): The ADVANCE Guide to Sustainable Value Calculations. A practitioner handbook on the application of the Sustainable Value approach.

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  • 2004

  • Erdmann, Lorenz; Volker Handke; Stefan Klinski; Siegfried Behrendt; Michael Scharp (2004): Nachhaltige Bestandsbewirtschaftung nicht erneuerbarer knapper Ressourcen. Handlungsoptionen und Steuerungsinstrumente am Beispiel von Kupfer und Blei. Berlin: IZT - Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (WerkstattBericht, 68).

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  • Kamburow, Christian (2004): E-Paper - Erste Abschätzung der Umweltauswirkungen. Eine ökobilanzielle Betrachtung am Beispiel des Nachrichtenmediums Zeitung. Berlin: IZT - Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (WerkstattBericht, 67).

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  • 2001

  • Göll, Edgar (2001): Sozialindikatoren für eine Nachhaltig-zukunftsfähige Wasserwirtschaft. Abschlussbericht; Unterauftrag innerhalb des Verbundprojektes "Nachhaltige Wasserwirtschaft". Berlin: IZT - Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (WerkstattBericht, 47).

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  • Nolte, Roland; Marion Wapler (2001): Verbundprojekt SYSKREIS - Nutzenoptimierte Systemlösungen zur Förderungen der Kreislaufwirtschaft am Beispiel Büro. Abschlussbericht im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie. Berlin: IZT - Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (WerkstattBericht, 48).

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  • 1998

  • Behrendt, Siegfried; Hornschild, Kurt; Kreibich, Rolf; Pfitzner, Ralf (Hg.) (1998): Innovationen zur Nachhaltigkeit. Ökologische Aspekte der Informations- und Kommunikationstechniken. Deutschland. Berlin: Springer. (Konzept Nachhaltigkeit).

    Innovationen zur Nachhaltigkeit

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