Technikfolgen-Beratung beim Deutschen Bundestag

Gentests, Climate Engineering, 3-D-Drucker – die wissenschaftlich-technische Entwicklung beschleunigt sich. Um politisch wirkungsvoll gestalten zu können, bedarf es der vorausschauenden Beobachtung und Analyse dieser Entwicklung einschließlich ihrer Folgen. Der Bundestag hat sich hierfür eine besondere wissenschaftliche Beratungseinrichtung geschaffen: das Büro für Technikfolgen-Abschätzung (TAB). Betreiber des TAB ist das Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Das KIT kooperiert hierbei seit September 2013 mit dem IZT sowie ausgewählten weiteren Forschungseinrichtungen. Studien, die das IZT für den Bundestag erstellt, fokussieren auf Digitalisierungsthemen und Dialogformate.
Bundestag / Katrin Neuhauser
Technikfolgen-Beratung beim Deutschen Bundestag
2013 - 2023
Deutscher Bundestag
(auf einstimmigen Beschluss des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung)

Beschreibung

Seit September 2013 gehört das IZT dem Konsortium an, das für das Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Bundestag verantwortlich ist. Das IZT soll mit seiner Kompetenz in Zukunftsforschung, Dialogprozessen und Diskursanalysen dazu beitragen, dass in der kommenden Fünf-Jahres-Periode die Handlungsoptionen des Parlaments im Hinblick auf gesellschaftliche Konflikte und Potenziale noch früher identifiziert werden können.

Als Innovation ist ein "Stakeholder-Panel Technikfolgenabschätzung" vorgesehen, ein kontinuierliches Zukunftsforum mit quantitativen und qualitativen Instrumenten, die den Austausch von Öffentlichkeit und Fachleuten organisieren.

Das Büro für Technikfolgen-Abschätzung ist eine selbständige wissenschaftliche Einrichtung, die den Deutschen Bundestag in Fragen des wissenschaftlich-technischen Wandels berät. Betreiber des TAB ist das Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Ab September 2013 arbeitete das KIT hier mit dem IZT und zwei weiteren neuen Konsortialpartnern zusammen. Ab 2018 kooperiert das KIT hier mit dem IZT und der VDI/VDE Innovation + Technik GmbH (VDI/VDE-IT).

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