Ansätze zukunftsfähigen Wirtschaftens

Die Kurzstudie "Ökonomien der Transformation" beschreibt und diskutiert Ansätze, die es Industrienationen ermöglichen sollen, innerhalb der planetaren Grenzen zu wirtschaften. Im Vordergrund stehen die vier Konzepte Green Economy, Bioökonomie, Circular Economy und Digitalökonomie. Zudem führen die AutorInnen praktische Beispiele nachhaltigen Wirtschaftens vor Augen, wie beispielsweise die internationale Divestment-Bewegung und Hansalim, die größte südkoreanische Genossenschaft für Bioprodukte. Auf Basis dieser Kurzstudie will der Auftraggeber WWF neue Ideen für die sozial-ökologische Transformation entwickeln.
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Ökonomien der Transformation. Ansätze zukunftsfähigen Wirtschaftens
2019
WWF Deutschland

Beschreibung

Angesichts der zunehmenden Überschreitung planetarer Grenzen und der ansteigenden sozialen Disparitäten bleibt eine der größten Zukunftsfragen, inwieweit die wirtschaftlichen Systeme des Globalen Nordens fähig sein werden, Antworten auf die komplexen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu finden. Ein möglicher Orientierungsrahmen bietet die Idee der sozial-ökologischen Transformation, mit der wirtschaftliche und politische Akteure als Gestalter eines zukunftsfähigen Wirtschaftens adressiert werden, das die Bedürfnisse gegenwärtiger und zukünftiger Generationen innerhalb planetarer Grenzen befriedigen kann. Vor diesem Hintergrund zeigt die vorliegende Kurzstudie Perspektiven für die Gestaltung möglicher Ökonomien der Transformation auf, die transformativ in Richtung einer nachhaltigen Entwicklung wirken können. Für eine erste Potenzialeinschätzung werden die Ansätze der Green Economy, der Bioökonomie, der Circular Economy und der Digitalöko-nomie hinsichtlich ihrer Zukunftsfähigkeit betrachtet. Ausgehend von einer kritischen Reflexion der Wachstumsfrage werden weiterhin Prinzipien eines zukunftsfähigen Wirtschaftens skizziert, mit denen ein ökonomischer Pfadwechsel möglich sein könnte.

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