Mehr als 40 Jahre IZT
Das IZT – Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung wurde 1981 als gemeinnützige GmbH in Berlin gegründet. Seine Wurzeln reichen bis in die 1960er-Jahre zurück, als sich die Zukunftsforschung zunehmend als eigenständiges wissenschaftliches Feld entwickelte. Zu den Gründern des IZT gehörten unter anderem Robert Jungk, Dietrich Goldschmidt und Ossip K. Flechtheim. Ihr Ziel war es, Zukunftsforschung als unabhängige Disziplin zu etablieren und gesellschaftlich relevante Zukunftsthemen frühzeitig aufzugreifen.
Von Beginn an verbindet das IZT Zukunftsforschung und Technikfolgenbewertung mit einem inter- und transdisziplinären Forschungsansatz. Im Mittelpunkt stehen technologische, ökologische und gesellschaftliche Entwicklungen sowie deren mögliche Auswirkungen. Das IZT untersucht Zukunftsperspektiven, bewertet Chancen und Risiken und bringt wissenschaftliche Erkenntnisse in gesellschaftliche und politische Debatten ein.
Die Entwicklung des Instituts wurde über viele Jahre von Rolf Kreibich geprägt, der von 1981 bis 2012 Direktor und Geschäftsführer war. Ihm folgten Michael Opielka und Stephan Rammler als wissenschaftliche Leiter. Im Jahr 2001 wurde Dr. Roland Nolte aus den Reihen der Mitarbeitenden zum Geschäftsführer berufen. Seit 2022 wird das IZT von Sabine Flores Tran und Roland Nolte gemeinsam geführt.
Im Laufe seiner Geschichte hat sich das IZT thematisch und organisatorisch kontinuierlich weiterentwickelt. Aus einem zunächst kleinen Institut mit weniger als 20 Mitarbeitenden ist eine Forschungseinrichtung mit rund 40 Mitarbeitenden geworden. Heute arbeitet das IZT an vielfältigen Zukunftsthemen – von Transformation, Nachhaltigkeit und Digitalisierung über Bildung und Mobilität bis hin zu Technikfolgenabschätzung und gesellschaftlicher Resilienz.
Als unabhängige, gemeinnützige Forschungseinrichtung arbeitet das IZT an der Schnittstelle von Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Der Anspruch ist dabei seit der Gründung unverändert: gesellschaftliche Entwicklung frühzeitig erkennen, kritisch analysieren und wissenschaftlich fundierte Beiträge für die Gestaltung zukunftsfähiger Lösungen leisten.
Unsere Geschichte im Überblick
