Die Geschichte

40 Jahre IZT – Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung

Das IZT blickt auf eine 40-jährige erfolgreiche Geschichte von Kontinuität und Wandel, starker Tradition und tragender Zukunftsvisionen zurück. Damit ist das IZT eine lebendige, diverse, reflexive und somit lernende Organisation mit großen inter- und transdisziplinären Wissensbeständen, die auch weiterhin die Balance zwischen Bewahren & Erneuern wahrt, um zukunftsfähig zu bleiben.

Das IZT- Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung wurde 1981 als gemeinnützige GmbH gegründet. Seine Vorgeschichte reicht sogar bis in die sechziger Jahre zurück und hat sich in den vierzig Jahren seines Bestehens naturgemäß verändert und weiterentwickelt. Dabei steht auch das IZT vor den Herausforderungen eines durch Globalisierung und kürzere Technologiezyklen immer dynamischer werdenden Wettbewerbsfelds und den damit einhergehenden hochgradig volatilen Rahmenbedingungen.

Keine geringeren als Robert Jungk, u. a. der erste Professor der Zukunftsforschung an der Technischen Universität Berlin, Dietrich Goldschmidt und Ossip K. Flechtheim waren an der Gründung beteiligt und blieben dem IZT Zeit ihres Lebens eng verbunden. Die Gründungsväter waren sich einig, dass sich die damals noch junge Disziplin der Zukunftsforschung im damaligen Westberlin nur an einem unabhängigen privaten Institut, nicht aber an einer der beiden Universitäten etablieren könne.

Es gab eine Reihe gesellschaftlich relevanter Fragestellungen, die seinerzeit von der klassischen Forschung wenig oder gar nicht aufgegriffen wurden. Aus diesem Bedarf heraus sind die sogenannten außeruniversitären Forschungseinrichtungen entstanden.

Das IZT ist u. a. mit dem Ziel angetreten, neue gesellschaftlich relevante Themen früh aufzugreifen. Es ist gelungen, diese nicht nur in die öffentliche und politische Debatte zu bringen, sondern auch Agenda-Setting zu betreiben. Die Kunst bestand und besteht darin, dieses Vordenken in finanzierte Forschungsprojekte zu überführen. Dass dies geglückt ist, zeigt sich darin, dass das IZT inzwischen auf eine 40-jährige Geschichte zurückblicken kann.

Der ehemalige Präsident der Freien Universität Berlin, Rolf Kreibich (*1938), übernahm 1981 die Rolle des Direktors und Geschäftsführers bis zu seinem Ruhestand im Jahr 2012. Im August 2012 übernahm Professor Dr. Michael Opielka (*1956) für vier Jahre die wissenschaftliche Leitung des IZT bevor er sich 2016 wieder verstärkt eigenen Forschungsstudien widmete. Zum Ende 2018 bis 2023 war die Stelle des wissenschaftlichen Direktors mit Prof. Dr. Stephan Rammler (*1968) besetzt. Im Jahr 2001 wurde Dr. Roland Nolte aus den Reihen der Mitarbeitenden zum Geschäftsführer berufen. Die Geschäftsführung bestand von da an als Zweierspitze. Nach dem Ausscheiden Kreibichs im Jahr 2012 übernahm Roland Nolte 2012 die Gesamtgeschäftsführung. Im Jahr 2019 wurde die Geschäftsleitung mit Sabine Flores Tran um die Stelle der Prokuristin erweitert. 2022 wurde sie zur weiteren Geschäftsführerin berufen.

Umfasste die Mitarbeiterschaft in den Anfängen des Instituts noch weniger als 20 Personen, so arbeiten derzeit rund 50 Mitarbeitende am IZT. Seit ein paar Jahren verzeichnet das Institut ein verstärktes Wachstum. Die Rechtsform des IZT ist die einer gemeinnützigen GmbH. Diese hat eine Gesellschafterversammlung mit signifikanter Mitarbeiterbeteiligung (33%) sowie einen auch gestaltend wirkenden Aufsichtsrat, in den ebenfalls Mitarbeitende entsandt werden.

Das IZT ist ein ganz besonderes Institut, denn es ist unabhängig, kritisch, unkonventionell, mutig, solidarisch und agil. Hier arbeiten hoch motivierte Mitarbeitende auf hohem wissenschaftlichem Niveau zusammen. Gemeinsam adressieren sie spannende Zukunftsthemen und erschließen dabei große inhaltliche und methodische Gestaltungsspielräume.